6. Wie Nox und Rex den Mond in letzter Minute retten können

Inzwischen ist es schon wieder heller Morgen. Die drei machen sich auf den Weg zur Werkstatt. Rex zerrt den widerwilligen Stalakti hinter sich her. Als sie an der Werkstatt ankommen, sehen sie Boss am Milan arbeiten.
Rex rennt den Stalakti im Schlepptau zu Boss und begrüßt ihn freudig.
„Der Milan ist gleich fertig“, berichtet Boss. „Das macht dann 178 Galax.“ Galax sind das intergalaktische Geld. Das wird auf jedem Planeten angenommen.

Nox seufzt und kramt die letzten Galax aus der Hosentasche. Rex legt auch noch ein paar dazu. Der Stalakti kuckt schadenfroh. Rex zahlt.
Es bleiben noch 5 Galax übrig. Zum Glück haben sie alles an Bord, was sie brauchen. Aber für ein Geschenk für Spun reicht das nicht. Nox seufzt wieder.

Nox und Rex Kapitel 6

Die 3 gehen schon mal an Bord und Nox und Rex fangen an aufzuräumen. Bei dem Unfall ist einiges durcheinander geraten. Den Boden hat Moppi ja schon freigeräumt.
Der Stalakti rollt sich in einer Ecke zusammen und macht ein Nickerchen. Von Aufräumen hält er nichts.

Nach einer Weile kommt Boss herein und teilt ihnen mit, dass der Milan jetzt wieder flugfähig sei. Nox und Rex danken ihm. Boss flitzt schwanzwedelnd raus und wünscht ihnen eine gute Reise.

Rex checkt die Instrumente und fragt den Computer nach dem durchlöcherten Höhlen-Planeten. Das scheint ein ungastlicher Ort zu sein.

Der Planet ist sehr weit weg von seiner Sonne. Er ist kalt und dunkel und es wächst dort nichts. Die Oberfläche besteht aus tiefen, dampfenden Löchern.

Nox seufzt wieder, gibt den Kurs ein und schiebt den Hebel auf Super Warp. Der Stalakti schläft immer noch. In zwei Stunden werden sie da sein.

Rex sucht inzwischen per Computer die Oberfläche des durchlöcherten Höhlen-Planeten ab, um eine Spur von dem Mond zu finden. Bis jetzt ist nichts zu sehen.

Rex geht rüber zu dem Stalakti und tritt ihm leicht in die Seite. Der Stalakti schreckt hoch. Rex knurrt und zeigt seine Zähne.

„Wo ist nun der Mond?“, fragt Nox.

Der Stalakti sieht aus dem Fenster und antwortet mürrisch: „Auf der anderen Seite gibt es einen Berg mit Weltraummüll. Da wird wohl auch euer Mond liegen.“

Rex knurrt wieder und sieht den Stalakti drohend an. Der zuckt mit den Schultern und legt sich wieder schlafen.

Nox nimmt Kurs auf die andere Seite des durchlöcherten Höhlen-Planeten. Nach einer Weile sehen sie einen riesigen Berg aus Weltraummüll. Große Bagger heben riesige Brocken aus dem Berg und schaufeln sie in die dampfenden Löcher.

Rex aktiviert den Mond-Filter und sucht den Berg ab. Nichts.
Er zieht den Filter weiter auf und sucht auch die Umgebung ab.
Da! In einer der Baggerschaufeln blinkt ein grüner Punkt. Der Mond ist gerade auf dem Weg zu einem Loch.

Nox landet den Milan. Rex packt den Stalakti und alle drei steigen aus und rennen zu dem Bagger.
„Halt!“ schreit Nox. Rex bellt laut. Der Stalakti hält sich die Ohren zu und grinst. Der Bagger fährt einfach weiter.
„Stopp den Bagger!“, befiehlt Nox dem Stalakti und Rex knurrt dazu drohend. Der Stalakti kuckt angstvoll auf Rex Gebiss und schreit auf Stalaktisch in Richtung Bagger: „Bleib stehen! Du hast da einen Mond in der Schaufel. Der wird noch gebraucht.“
Der Bagger hält an und senkt die Schaufel. Nox seufzt erleichtert auf.

Gemeinsam befreien sie den Mond aus der Schaufel. Der Bagger fährt ungerührt weg und wirft den restlichen Weltraummüll in ein nahes Loch.

Nox rennt zurück zum Milan und fliegt ihn direkt über den Mond. Unten am Raumschiff klappt ein riesiger Greifer aus. Damit packt Nox den Mond und schüttelt ihn ein bisschen, damit der Dreck abfällt. Der Mond ist ganz still. Er weiß nicht, was mit ihm passiert und hat Angst.

Rex lässt den Stalakti los und springt an Bord. Nox ruft noch ein „Tschüssikowski“ hinaus und steuert den Milan ins All.

Nox und Rex Quiz

Zu den Kapiteln 4 – 6 gibt es ein Quiz.
Hast du Lust?

Im 7. Kapitel geht es weiter.

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