Schlagwort-Archive: Nox und Rex

29. Warum Rex schnurrt und Nox schwindelt

„Moooooment“, sagt die Stimme. „du und Rex, ihr habt euch umgehend beim Rat der Galaxie zu melden!“
„Alles klar“, sagt Nox, schüttelt ein bisschen den Kopf über die Eile und macht sich auf die Suche nach Rex.
Er findet ihn tatsächlich direkt nebenan. Dort liegt er gemütlich bäuchlinks auf einer Liege und lässt sich von vier Roboterarmen das Fell kraulen.

Nox und Rex. Kapitel 29. Rex lässt sich auf der Krankenstation von Cor schön das Fell kraulen. Nox muss grinsen. Rex weiß einfach, wie man es sich gut gehen lässt.
„Hey Rex, alles klar?“, fragt er.
Rex dreht faul den Kopf, öffnet die Augen einen winzige Schlitz und schnurrt wie eine Katze.
„Wir sollen uns umgehend beim Rat der Galaxie melden“, sagt Nox. „Bist du fertig?“
Rex knurrt nur widerwillig.
„Komm schon. Es scheint eilig zu sein,“ sagt Nox etwas strenger.
Rex winselt bedauernd. Die Roboterarme lassen von ihm ab. Er räkelt und streckt sich noch ein wenig, springt dann auf und geht seine Uniform anziehen. Genau wie bei Nox gibt es auch in diesem Zimmer eine Umkleide.

„Ist dir gar nicht schwindelig?“, fragt Nox.
Rex steckt verwundert den Kopf zwischen den Vorhängen der Umkleide durch und schüttelt ihn. Er winselt fragend.
„Och, Fluor-Reise-Trauma. Aber vielleicht sind Morinschus dafür nicht anfällig“, erklärt Nox.
Rex sieht ihn an, als hätte er nicht alle Tassen im Schrank.
„Besten Dank, alter Freund“, sagt Nox ein wenig gekränkt und muss sich schon wieder an der Wand anlehnen, weil ihm schwindelig ist.Rex kommt mit frischer Uniform aus der Umkleide und betrachtet sich von allen Seiten im Spiegel. Er zupft noch ein bisschen hier und ein bisschen…
„Können wir jetzt endlich?!“, ruft Nox etwas genervt.
Rex kneift die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen, fletscht die Zähne, knurrt und schnappt spielerisch nach Nox.
„Lass das“, lacht Nox, „das kitzelt“ und flieht zur Tür hinaus. Rex hinterher. Lang hält Nox sowieso nicht durch, dafür ist er noch zu schlapp.

„Wie geht es jetzt zum Rat der Galaxien?“, überlegt Nox laut.
Eine bekannte Computerstimme ertönt: „Mein Junge, ich mache mir ernsthafte Sorgen. Du kennst dich doch hier aus!“
„Oh nein, nur dass nicht!“, denkt Nox verzweifelt. Der Bord-Computer, der sich für seine Mutter hält und tatsächlich ihre Stimme hat.
Rex fletscht die Zähne und grinst. Er tippt auf einen metallenen Streifen am Arm der Uniform. Das scheint ein eingebauter Computer zu sein. Die neuen Uniformen sind wohl nicht nur Kleidungsstücke.

Nox und Rex. Kapitel 29. Uniformcomputer

„Ich war aber noch nie auf der Krankenstation und außerdem schon verdammt lange nicht mehr auf Cor“, sagt Nox verärgert.
„Kein Grund zu fluchen, mein Junge!“, sagt der Uniform-Computer streng. „Du gehst einfach den Flur entlang bis zum Ausgang, dort winkst du eine Taxilette heran und lässt dich hinbringen.“

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28. Wo Nox, Rex und Nori am Ende gelandet sind

Nox und Rex. Kapitel 28. Nox auf der Krankenstation„Uahhhhhh“, schreit Nox und schreckt hoch. Jemand hat ihm kaltes Wasser ins Gesicht geschüttet.
„Na, na, na“, sagt jemand mahnend zu ihm, „liegenbleiben!“.

Nox legt sich wieder zurück und kuckt um sich, wer da gesprochen hat. Er kann aber niemanden entdecken. Nur ein paar Roboterarme hantieren herum. Am Ende des einen sieht er einen Schlauch, aus dem noch Wasser tropft. Andere Roboterarme bewegen sich auf ihn zu. Einer tupft Nox mit einem Handtuch trocken. Ein zweiter fühlt seinen Puls und ein dritter misst Fieber an Nox‘ Schläfe.

Weitere Arme versuchen ihm gerade die Hose auszuziehen.
„Hey, lass das“, schreit Nox empört und hält seine Hose fest.
„Das ist nicht die offizielle Uniform“, sagt die Stimme streng, „und außerdem sind deine Klamotten nass“.

„Ja, weil du mich mit Wasser abgespritzt hast, wie ein dreckiges Raumschiff“, knurrt Nox.
„Dann zieh dich selbst um. Dort in der Ecke ist eine frische Uniform für dich“, sagt die Stimme.
„Du bist soweit gesund, du hast nur ein kleines Fluor-Reise-Trauma. Das vergeht in ein paar Tagen. Iss viel frisches Obst.“, erklärt ihm die Stimme noch. Dann ziehen sich die Roboterarme zurück und Nox kann aufstehen.

Tatsächlich liegen in einer Ecke hinter einem Vorhang frische Klamotten für ihn. Er zieht sich um. Ein bisschen schwindelig ist ihm ja schon. Wahrscheinlich das Fluor-Reise-Trauma, von dem die Stimme gesprochen hat.

Kapitel 28. Nox und Rex. Nox zieht sich trockene Klamotten an.

Nox zieht sich langsam um und muss sich dabei an der Wand abstützen. „Wo bin ich eigentlich?“, fragt er laut.
„Krankenstation von Cor“, antwortet die Stimme.
„Und wie komme ich hierher?“, fragt Nox.
„Du hast eine Fluor-Reise gemacht“, antwortet die Stimme. „Gelandet bist du im Studentenwohnheim mitten im Speisesaal. Von dort wurdest du dann hergebracht. Das ist Routine bei Fluor-Reisen“, erklärt die Stimme geduldig.
Jetzt erinnert sich Nox wieder: Die Unterwasserstadt… Sardonicus… der Kerker und die rohen Fische als Essen… und die Flasche mit der leuchtenden Flüssigkeit.

„Wo sind meine Freunde, Rex und Nori“, fragt Nox.
„Die liegen in den Zimmern nebenan. Das heißt, der Frumarier, den du mitgebracht hast, ist schon wieder zurückgegangen ins Studentenwohnheim“, sagt die Stimme.
„Was will er denn da?“, wundert sich Nox.
„Er sagte etwas von Eierkuchen“, antwortet die Stimme, „obwohl wir ihm ausdrücklich zu frischem Obst geraten haben. Wegen des Fluor-Reise-Traumas.“
Nox grinst. Nach der langen Kerkerzeit und all den rohen Fischen sind die Eierkuchen der Galaxisten bestimmt eine zu große Verlockung für Nori.
„Tja, danke für die Uniform. Ich gehe dann mal“, sagt Nox und will zur Tür hinaus.

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24. Warum Eingang nicht gleich Eingang ist

Nox und Rex. Kapitel 24. Mit guten Guppys in der Nase ab in die Unterwasserstadt.Der Wasserfall stürzt mit unglaublich lautem Tosen in die Tiefe. Rex zählt begeistert die Regenbögen, die durch das Spritzwasser entstehen.

„Komm schon, lass uns den Eingang suchen“, ruft Nox ihm zu und stapft entschlossen los. Nach kurzer Suche entdecken sie eine in den Fels gehauene Treppe, die zu einer Röhre führt, die genau im Wasserfall zu verlaufen scheint.

„Verdammter Mondmist“, murmelt Nox und ist schon ganz grün im Gesicht.
Rex hüpft begeistert herum und kläfft fröhlich. Er freut sich schon auf das Rutschen.

Nox stopft sich zwei gute Guppys in die Nase. Rex schnüffelt misstrauisch an den Fischen und legt sich probeweise einen auf die Zunge. Er verzieht angewidert das Gesicht und steckt die Fische ganz vorsichtig in seine empfindliche Nase. „´TSCHIIIIIII“, niest er laut und nochmal „´TSCHIIIIII“. Zum Glück haben die guten Guppys sich schon festgesetzt.

„Können wir jetzt?“, fragt Nox ungeduldig. Er will es endlich hinter sich bringen. Rex flitzt los und springt mit einem Satz in die Röhre. Weg ist er. Nox setzt sich vorsichtig an den Röhrenabgrund, schließt die Augen und lässt den Rand los. Ab geht es in rasendem Tempo durch die Röhre. Von wegen bremsender Auftrieb. Gar nichts bremst Nox‘ Fall, der senkrecht in die Tiefe führt.

„Aaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh“, schreit Nox und dann macht es laut PLATSCH, als er in eiskaltes Wasser eintaucht. Spuckend und hustend rudert Nox mit Armen und Beinen und versucht sich auf dem Grund des Sees zu orientieren. Das Wasser schmeckt seltsamerweise salzig, wie im Meer.

Rex tippt ihm auf die Schulter und zeigt nach vorn. Dort liegt die Unterwasserstadt in ihrer ganzen Pracht vor ihnen.
Inzwischen hat Nox sich an die neue Umgebung gewöhnt. Die guten Guppys sorgen dafür, dass er wie ein Fisch unter Wasser atmen kann.

Sie schwimmen die paar Meter bis zum Stadttor. Dort steht ein Wächter. Er ist damit beschäftigt, mit seinem Dreizack einen kleinen Fischschwarm zu verscheuchen, der ihn umkreist.
„Warum habt ihr denn nicht den Aufzug benutzt?“, fragt er sie auf Unterwasser-Intergalaktisch, „Die alte Eingangsröhre ist doch gar nicht mehr in Betrieb“.

Nox nimmt sich vor ein ernstes Wort mit dem Computer zu sprechen, wenn sie wieder an Bord des Milans sind.
Zum Wächter sagt er nur: „Mein Freund hier steht auf Wasserrutschen“.
Dann schwimmen sie weiter in die Stadt hinein.

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23. Auf zur Unterwasserstadt

Nox und Rex. Kapitel 23. Rex findet noch einige gute Guppys für die Reise in die Unterwasserstadt.Mit einem grimmigen Blick auf die guten Guppys gibt Nox das Signal zum Abflug. Besonders angenehm ist es nicht, die zappelnden schleimigen Fischchen in der Nase zu haben.
„Auf geht’s zur Unterwasserstadt!“, ruft er entschlossen.

Rex setzt sich ans Steuer und startet den Milan. Der hebt langsam ab und schießt dann los Richtung Gebirge. Zwei Minuten später sind sie auch schon da.

Da sie den Milan im Gebirge nicht landen können, lassen sie sich von ihm auf einem Hochplateau absetzen. Der Wasserfall, den der Computer als möglichen Eingang berechnet hat, ist gleich in der Nähe. Der Computer wird den Milan dann unten im Tal landen.

„Halte dich bereit. Ich sage dir dann noch Bescheid, wann und wo du uns abholen sollst“, teilt Nox dem Computer mit.
„Das heißt BITTE“, sagt der Computer pikiert.
Nox seufzt und prüft noch schnell seine Multipod, eine Art Armbanduhr-Computer, über den er mit dem Bord-Computer verbunden ist.
„Los geht’s, alter Freund“, sagt er zu Rex und ist schon am Ausgang. Der Milan schwebt ungefähr zwei Meter über dem Boden.

Nox öffnet die Tür, hält sich mit den Händen fest und rutscht langsam über die Schwelle. Als er ausgestreckt am Milan hängt, lässt er los und kugelt gleich darauf über den Boden.
Neben ihm kommt Rex sicher auf zwei Beinen auf. Er ist einfach rausgesprungen.

Nox klopft sich die Erde von den neuen Klamotten.
„Dann mal auf zum Wasserfall“, sagt er munter zu Rex, „Diesmal holen wir uns den Schurken!

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22. Warum Rex selber putzen muss

Rex sieht Moppi stirnrunzelnd an und deutet auf die Essensreste, die überall herumliegen. Moppi ist aber immer noch beleidigt und macht sich schnell auf den Weg zurück in seine Luke. Aber damit hat Rex gerechnet und versperrt ihm mit einem Satz den Weg. Moppi ist aber auch nicht dumm und kneift ihn kräftig in den Zeh. Rex jault auf und hebt den Fuß. Moppi flitzt schnell hinter seine Luke.

Nox kichert ein bisschen und wirft Rex einen Lappen zu. „Selber schuld, alter Freund. Entschuldige dich bei Moppi oder putze selbst.“

Rex knurrt, schnappt sich den Lappen und macht sich selbst ans Werk. Als er an Moppis Luke vorbeikommt, knurrt er so furchterregend laut, dass selbst Nox zusammenzuckt.
Kapitel 22, Nox und Rex. Rex ist sauer auf Moppi.

Nox seufzt. Das kann ja heiter werden, wenn alle beleidigt sind vom Bordcomputer über den Putzroboter bis hin zu Rex… „Ist der unappetitliche Kerl endlich weg?“, schaltet sich der Bordcomputer wieder ein. „Das ist kein Umgang für dich, mein Junge!“
„Ist ja gut.“, antwortet Nox, „Verrate uns lieber, wie wir in die Unterwasserstadt reinkommen“.
„Ich habe keine Informationen dafür parat. Es hat etwas mit den Wasserfällen zu tun. Ich muss einen universellen Abgleich machen. Das dauert ein Minütchen, mein Junge. Hast du denn schon etwas gegessen?“
„Ja, doch. Kümmere dich jetzt bitte um den Eingang zur Unterwasserstadt!“, sagt Nox genervt und schnappt sich ein Comic. Er will ein bisschen schmökern, während der Computer arbeitet.

Der Computer meldet sich aber schon nach einer Minute wieder zu Wort: „Ich habe da etwas gefunden, das könnte euch helfen.“
„Schieß los!“, sagt Nox und ist ganz Ohr.
Auch Rex lässt den Lappen fallen und kommt zum Computer.
„Einer der Wasserfälle könnte eine eingebaute Röhre haben, in der man bequem in die Unterwasserstadt rutschen kann.“
„Bequem?“, fragt Nox zweifelnd, „Die Wasserfälle sind gut 1000 Meter hoch“.
„Es gibt da so ein System mit warmer Luft, die in der Röhre aufsteigt und den Fall bremst. Sodass man eben bequem in die Unterwasserstadt gleitet“, erläutert der Computer.
„Und wie kommen wir in der Unterwasserstadt zurecht? Wir haben ja keine Kiemen.“
„Da nehmt ihr euch ein paar von den guten Guppys mit. Die steckt ihr euch in die Nasenlöcher. Dann fühlt ihr euch so wohl wie die Fische im Wasser.“

„Haben wir gute Guppys?“, fragt Nox in Richtung Rex, da mischt sich schon wieder der Computer ein: „Laut letzter Inventur müsste noch ein Schwarm vorrätig sein, mein Junge“.
Rex kuckt schon die Schränke durch und findet tatsächlich noch ein Reiseaquarium mit guten Guppys.

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21. Warum Wakame trotz Eierkuchen die Unterwasserstadt nicht mehr betritt

Im Milan schnappt Nox sich gleich eine Schüssel und einen Schneebesen und fängt an den Teig für die Eierkuchen zusammenzurühren.
Wakame hat es sich schon im Milan gemütlich gemacht und sich sogar mit Moppi angefreundet. Seltsamerweise findet Moppi nichts Ungewöhnliches an Wakame, zumindest will er ihn nicht entsorgen.
Nach kurzer Zeit kommen die ersten Eierkuchen auf den Tisch. Wakame stopft sich die erste Ladung in den Mund und fängt gleichzeitig an von der Unterwasserstadt zu erzählen. Leider versteht man wegen der ganzen Kau- und Schmatzgeräuschenur die Hälfte…

„Die Waffafelle finner eifige Weg rein“, sagt er gerade.
„Die Wasserfälle sind der einzige Weg rein in die Unterwasserstadt?“, hakt Nox nach.
Wakame nickt: „Fagiffdoff“.
Nox seufzt und kuckt zu Rex. Der befragt den Computer. Der Computer ist aber so entsetzt über Wakames Essmanieren, dass er gar nichts mehr sagen will und das Hör- und Sprachmodul abschaltet. Zum Glück gibt es noch eine Tastatur. Leider sind die Informationen über die Unterwasserstadt spärlich. Der See, in dem sie liegt, ist bekannt. Er ist umgeben von hohen Bergen, in denen der Milan nicht landen kann. Die Unterwasserstadt selbst ist Hort unermesslicher Reichtümer und Sammelort der übelsten Schurken diesseits des zentralen schwarzen Lochs. Und dann sind da noch die sieben unglaublich hohen Wasserfälle, von denen drei bergauf fließen.

Rex grinst, deutet auf die Berge und knufft Nox in die Seite. Er weiß, dass Nox nicht so auf Bergsteigen steht. Nox seufzt und verkneift sich den Gedanken an Sardonicus und die Belohnung…
„Hinter Sardonicus seid ihr her?“, sagt Wakame prompt und: „Gibt’s noch mehr Eierkuchen?“

21. Kapitel. Nox und Rex. Wakame futtert Eierkuchen und erzählt von der Unterwasserstadt
Nox geht seufzend zur Pfanne zurück und macht sich wieder an die Arbeit. Rex öffnet sich eine Dose Hundefutter und schnuppert angewidert am Muränengelee, das Wakame großzügig über die Eierkuchen und den Boden verteilt.
Moppi hat sich auch noch nicht blicken lassen. Eigentlich wäre das ja jetzt sein Einsatz.

„Sardonicus, das wird hart. Der hat hier eine Menge Freunde. Aber auch den ein oder anderen Feind“, sagt Wakame und reibt sich zufrieden den Bauch.
„Wir Frumarier gehören eher zu den Feinden, weil er uns die Unterwasserstadt weggenommen hat.“
„Ich gehe nicht mal mehr in die Nähe, tut mir Leid“, fügt er hinzu als Antwort auf Nox Gedanken, ob er sie hinführen könne.
„So, Jungs, danke für das feine Essen. Viel Glück mit Sardonicus und nehmt euch vor den Muränen in Acht.“
Mit einem „Freundliches Wellenkräuseln“ verabschiedet er sich, tätschelt noch kurz den eigens herbeigeeilten Moppi und ist schon zur Tür hinaus.

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17. Wie Nox und Rex etwas völlig Neues über Fische lernen

Vor der Kneipe sitzen ein paar Gestalten herum. Der eine ist ein Furror. Die anderen sehen aus wie Kristallos oder Kryptonauten. Als Nox und Rex vorbeigehen, stoßen sie sich gegenseitig an, deuten auf Rex rosa Schnauze und lachen. Nox legt Rex beruhigend den Arm auf die Schulter. Der knurrt die Typen drohend an.

Die beiden betreten die Spelunke und gehen direkt zum Tresen. Nach den Erlebnissen im Gefängnis haben sie jetzt ordentlich Durst.

Der Barkeeper hinter dem Tresen ist vom Planeten Krick. Die Bewohner ähneln Kraken und haben lange Tentakel. Barkeeper scheint ein typischer Beruf für sie zu sei. Der Barkeeper im Dreckigen Löffel war auch von Krick.

Bevor sie bestellen können, haut der Barkeeper eine seiner Tentakeln auf den Tresen und sagt zu Rex: „Na Fluffy, für dich bestimmt ´ne Milch!“
Das reicht!
Rex flippt aus und greift sich den Barkeeper mit einem lauten Grollen.
Nox hält sich die Augen zu.

KRRRRAACH, PUFFFF, ZUFFFF macht es. Der Barkeeper schreit auf, Rex knurrt wild ….
Und plötzlich ist es wieder still. Nox öffnet vorsichtig die Augen.
Rex sitzt zufrieden am Tresen und hat sich schon etwas zu trinken eingeschenkt.

Nox und Rex. Kapitel 17. Rex verliert die Nerven und verknotet den Barkeeper

Der Barkeeper liegt hinter dem Tresen und kuckt sauer. Seine 8 Tentakel sind zu einer hübschen Schleife verknotet. Die anderen Gäste starren Rex voller Respekt an. Wenigstens lästert jetzt keiner mehr über Rex‘ rosa Schnauze. Rex brummt zufrieden und nimmt einen großen Schluck. Nox schüttelt den Kopf und zapft sich auch ein Getränk.

Dann hat Nox plötzlich eine Idee. „Freie Getränke für alle!“, ruft er laut.
Das lassen sich die Gestalten in der Spelunke nicht zweimal sagen. Von allen Seiten drängen sie herbei und lassen sich von Nox und Rex etwas zu trinken einschenken. Auch der Furror und seine Kumpane kommen von draußen herein.

Sie werfen erst einen erstaunten Blick auf den Barkeeper und dann einen ehrfürchtigen auf Rex. Weitere Kommentare sparen sie sich aber lieber.
Inzwischen kommen Nox und Rex mit den anderen Gästen ins Gespräch. Die meisten sind wegen der Freigetränke in Plauderstimmung.

Nox entdeckt sogar einen alten Bekannten. Er hat mit ihm zusammen die Ausbildung für das Amt für Friede, Freude und Eierkuchen begonnen. Big Ben wird er genannt und ist ein Kronograf vom Planeten Ur. Big Ben hat die Ausbildung aber nicht beendet. Ihm brannten immer die Eierkuchen an.

„Was bringt dich hierher, Big Ben, alter Freund?“, fragt Nox ihn.
„16 Uhr 43“, sagt Big Ben und „Nox, mein Freund, wie schön dich zu sehen! Ich handle mit Gold. Da ist Frutti die Mare immer eine gute Adresse, um neue Ware einzukaufen“.

Nox runzelt die Stirn, weil das meiste Gold auf Frutti di Mare garantiert gestohlen sein dürfte. Er sagt aber nichts. Sie sind ja nicht wegen des Diebesguts hier.
Vielmehr erzählt er ihm von den beiden Begegnungen mit Sardonicus.

Den grünen Stein erwähnt er lieber nicht. Dafür erzählt er ausführlich wie die diebische Schlingpflanze von Rabenach Sardonicus die Ringe gestohlen und sie befreit hat.
„16 Uhr 47“, sagt Big Ben, „Da hast du ja ganz schön was erlebt!“
„Ja, und jetzt sind wir auf der Suche nach Sardonicus. Wir wollen ihn einbuchten. Er wird von Unipol gesucht“, antwortet Nox.

„16 Uhr 48“, sagt Big Ben und fragt: „Da gibt es doch bestimmt auch eine schöne Belohnung?“
„Richtig. 5.000 Galax sind auf ihn ausgesetzt“, bestätigt Nox.
Big Ben nimmt einen tiefen Schluck aus seinem Glas und sagt geheimnisvoll: „16 Uhr 50. Ich glaube, ich habe eine Idee!“

Nox ist gespannt, auch wenn das ständige Ansagen der Uhrzeit etwas aufhält. Aber so sind sie halt die Kronografen.
Big Ben nimmt noch einen Schluck. „16 Uhr 52. Soweit ich mich erinnere, ist Sardonicus so ein Typ mit einem Aquarium auf dem Kopf“, fragt er.
Nox nickt ungeduldig.

„16 Uhr 53. Habe ihn mal hier getroffen, da hat er mit all seinen tollen Fähigkeiten angegeben.“
„Und?“, fragt Nox leicht genervt.
„16 Uhr 54. Nun ja, er hat da dieses Magnetfeld“, erzählt Big Ben.
„Das kennen wir“, sagt Nox und erinnert sich daran, wie er durch den Milan geschleudert wurde.

„16 Uhr 55. Er hat da auch noch einen Trick drauf mit seinem Aquarium.“
„Jaaa?“, fragt Nox.
„16 Uhr 56. Plötzlich ist er weg und es steht nur noch ein Aquarium mit ein paar Fischen herum. Wenn man genau hinsieht, dann merkt man, dass einer der Fische Sardonicus verdammt ähnlich sieht“, erklärt Big Ben lächelnd.

Nox haut auf den Tisch: „Verdammter Mondmist, das Aquarium im Gefängnis!“ Rex fletscht die Zähne und knurrt.
„Komm, wir müssen sofort zurück, vielleicht ist Sardonicus noch da“, ruft Nox Rex zu und will aufspringen.

„16 Uhr 58. Das glaubst du doch selbst nicht, dass Sardonicus in aller Ruhe abwartet, bis ihr auf seinen Trick kommt. Der ist schon über alle Berge“, sagt Big Ben gelassen und hält Rex sein Glas hin, damit der ihm nachschenken kann.
„Wahrscheinlich hast du Recht. Aber wo finden wir den Kerl dann?“, fragt Nox Big Ben ratlos.
„Moment, 17 Uhr!“, antwortet der und fängt an eine hübsche Melodie zu singen. Sie klingt wie ein Glockenspiel.

Rex knurrt laut und stellt sich vor, wie er auch Big Ben verknotet. Damit der endlich anfängt zu reden und aufhört zu singen. Nox ahnt, was in Rex vorgeht und legt ihm beruhigend die Hand auf den Arm. Dabei ist er selbst am Ende seiner Geduld. Aber Kronografen kann man nicht drängen, sie haben ihren eigenen Rhythmus.

Die beiden reißen sich also zusammen und warten brav das Ende des Glockenspiels ab.
Endlich ist Big Ben fertig. Er sieht sich zufrieden um. „Oh schon 17:03 Uhr!“, sagt er, „Zeit für mich zu gehen. Ich habe noch einen Termin.“

„Hast du noch einen Tipp, wo wir Sardonicus finden könnten?“, fragt Nox und sieht Big Ben tief in die Augen.
„17:04 Uhr. Ich habe mal gehört, dass er in der Unterwasser-Stadt hier auf Frutti die Mare wohnt“, antwortet der. „Tschüss, Freunde und passt auf das Labyrinth auf!“, ruft er ihnen noch zu und ist schon zur Tür hinaus.

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16. Warum die Suche nach Sardonicus noch nicht beendet ist

„So, Rex“, sagt Nox, „und jetzt verhaften wir Sardonicus!“
Rex und Nox schreiten entschlossen zu dem Haufen aus grünen Biestern, Kukas und wahrscheinlich irgendwo darunter Sardonicus.
Sie sortieren die Leiber auseinander. Kein Sardonicus.

„Verdammter Mondmist, das gibt es doch nicht! Wo steckt der Kerl schon wieder?“, ruft Nox wütend.
Rex knurrt und packt die grünen Biester. Die erwachen langsam wieder zu neuem Leben und fangen an nach Rex zu schnappen. Der schüttelt die Biester wütend, fletscht die Zähne und knurrt noch lauter.
„Komm, Rex, das hat doch keinen Zweck“, sagt Nox und winkt Rex mit ihm zu kommen.
„Der Kerl hat anscheinend auch ohne seine Ringe und unseren Stein noch ein paar Tricks auf Lager“, murmelt er vor sich hin.
Nox und Rex kucken sich an. Rex bellt laut auf und fletscht die Zähne.
„Der entkommt uns nicht!“, verspricht Nox entschlossen.

Beim Verlassen des Gefängnisses fällt Nox Blick auf ein Aquarium, das einsam in der Ecke steht. „Das ist mir vorhin gar nicht aufgefallen“, denkt er noch. Dann verlassen sie das Gefängnis und gehen die einzige Straße entlang.
Einer der Fische im Aquarium sieht ihnen böse hinterher.Nox und Rex. Kapitel 16. Wo kommt das Aquarium her?
Am anderen Ende der Straße soll es eine Spelunke geben. Spelunken sind üble Kneipen für Raumpiraten und anderes Gesindel. Vielleicht erfahren sie dort etwas über Sardonicus.

Weiter geht’s im 17. Kapitel.

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Super Nox und Rex Quiz, Kapitel 4 – 6

Was weißt du noch von den Abenteuern von Nox und Rex?
Die beiden haben ein paar Fragen vorbereitet. Die kannst du jetzt bestimmt beantworten.
Es gibt immer drei Antworten pro Frage, aber nur eine Antwort ist richtig.
Am Ende kannst du dich noch in die Bestenliste eintragen.
Und jetzt geht’s los. Viel Spaß!

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15. Wie Nox und Rex wieder zu Geld und Stein kommen

Wenig später bekommen sie Besuch. Sardonicus segelt überlegen lächelnd in das Gefängnis. Wie immer in Begleitung seiner grünen Beißkugeln.
Nox und Rex springen auf. Sardonicus winkt ihnen fröhlich zu. „Herzlich willkommen auf Frutti di Mare“, sagt er huldvoll. „Auch du, mein rosa Freund“, fügt er grinsend hinzu.

Dann dreht er sich zum Anführer der Kukas um und lässt einen Sack in dessen Hände fallen. Die Kukas rennen aus allen Ecken herbei und drängen sich um ihren Anführer. Der öffnet den Sack und lässt die Goldstücke darin blinken.

Während die Kukas noch vom Gold geblendet sind, wendet sich Sardonicus wieder Nox und Rex zu.
„Na, ihr haltet euch wohl für besonders schlau mit eurer Piratentarnung“, sagt er herablassend.
„Aber ich wusste natürlich, dass ihr kommt“, fügt er hinzu und tätschelt seine Tasche, in der sich wahrscheinlich der grüne Stein befindet.
Rex knurrt wütend.
„Dich kriegen wir schon noch, Sardonicus“, antwortet Nox kühl.
Sardonicus lacht nur abfällig. Er pfeift seine grünen Beißkugeln herbei und will gerade gehen.

Nox und Rex. Kapitel 15. Sardonicus ruft seine Beißkugeln herbei.

 

 

 

 

 

Doch plötzlich verändert sich sein Gesichtsausdruck.
Er sieht irgendwie erschrocken aus, denkt Nox.

Sardonicus greift wieder an seine Hosentasche und zieht den Stein heraus. Der ist aber nicht grün, sondern rot und heiß.
Sardonicus wirft ihn von einer Hand in die andere. Der Stein ist so heiß, dass er ihn kaum in den Händen halten kann.

„Was hat das zu bedeuten?“, ruft er drohend. Er lässt den glühenden Stein fallen. Der sendet warnende, rote Lichtsignale in alle Richtungen aus.
Und plötzlich rumpelt es unter ihnen.
Alle halten inne. Sogar die Kukas haben aufgehört, ihr Geld zu zählen. Nox und Rex kucken sich stumm an. Die Beißkugeln drängen sich ängstlich um Sardonicus.
Und dann bricht der Boden des Gefängnisses plötzlich auf.

Aus ihm heraus schießt eine Pflanze, die schnell wächst und mit ihren grünen Blättern und Zweigen den ganzen Raum einnimmt. Sie ist dreimal so groß wie Rex. Alle starren sie stumm vor Schreck an.

Nox zischt: „Die diebische Schlingpflanze von Rabenach!“
Die hat das gehört und wendet sich kurz Nox zu. Dann dreht sie sich aber sofort wieder um und greift mit ihren Ästen nach Sardonicus.
Der versucht sich hinter seinen Beißkugeln zu verstecken, aber die bringen sich lieber selbst hinter den Kukas in Sicherheit.

Die Schlingpflanze greift sich den heftig zappelnden Sardonicus, umschlingt ihn mit ihren Ästen und hebt ihn kopfüber hoch. Sardonicus schreit und kreischt abwechselnd „Mama“ und „Hilfe“. Aber niemand hilft ihm jetzt. Nur der Stein pulsiert weiter rot und warnend.

Nox und Rex. Die diebische Schlingpflanze von Rabenach greift sich Sardonicus.

 

 

 

 

 

Die Schlingpflanze stopft ihm ein paar Blätter in den Mund, damit endlich Ruhe ist. Dann zieht sie ihm in aller Ruhe die vielen goldenen Ringe von den Fingern und fädelt sie auf einen ihrer Äste. Als sie alle Ringe hat, schüttelt sie Sardonicus noch kräftig. Der gibt ein gedämpftes „Hnnnngggnnnhhhh“ von sich. Aus seiner Tasche fallen ein paar Goldstücke und Galax.

Nox und Rex. Die diebische Schlingpflanze von Rabenach klaut Sardonicus die Ringe.

 

 

 

 

 

Die Kukas erwachen aus ihrer Starre und wollen Gold und Galax aufsammeln. Sofort versperren ihnen aber ein paar kräftige Äste den Weg. Die naseweisesten Kukas werden an den Beinen hochgehoben und durch das Gefängnis geworfen. Das reicht als Warnung für die anderen.

Die Schlingpflanze sammelt gelassen die Goldstücke auf. An den Galax scheint sie kein Interesse zu haben. Dann greift sie sich mit einem Astschwung den Sack mit Gold, den der Anführer der Kukas hinter seinem Rücken versteckt. Dabei fegt sie noch den Rest der Kukas beiseite.

Jetzt sind anscheinend Nox und Rex dran. Zwei Äste nähern sich dem Zellengitter und biegen es auf. Ein Ast winkt ihnen auffordernd zu.
„Sie will wahrscheinlich, dass wir rauskommen und unsere Taschen leeren.“, sagt Nox zu Rex. „Aber sehr gern!“

Die beiden klettern durch die aufgebogenen Gitterstäbe.Draußen stülpen sie ihre Taschen, in denen nichts als Löcher sind, nach außen. Die Schlingpflanze lässt enttäuscht die Blätter hängen.
Dann schleudert sie Sardonicus in die Ecke, wo er unsanft auf seinen Beißkugeln landet. Die fiepen laut auf. Sardonicus bleibt stöhnend liegen.

Die Schlingpflanze wirft noch einen letzten suchenden Blick in den Raum und verschwindet dann wieder durch das Loch im Boden.
Außer leisem Stöhnen und Fiepen ist jetzt nichts mehr zu hören. Der Stein ist wieder grün.
Nox reagiert sofort und greift ihn sich, während Rex die Galax einsammelt. „Konfisziert!“, sagt Nox fröhlich in die versammelte Runde.

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12. Warum Nox nicht mehr so gern mit dem Bordcomputer spricht

Nox und Rex gehen an Bord und inspizieren die Reparaturen. Der Käseigler erklärt ihnen, dass er dem Bordcomputer ein neues Sprachmodul eingebaut hat. Er hatte zufällig noch eines unter seinen Ersatzteilen gefunden. „Mit einer sympathischen Frauenstimme“, sagt er stolz.

Nox und Rex,12. Kapitel, Der Bordcomputer

Rex interessiert sich mehr für den Schaden am Antrieb. Doch auch den hat der Käseigler repariert. Der Milan schlingert jetzt nicht mehr und hat noch eine zusätzliche Geschwindigkeitsstufe bekommen: Superduperwarp. Dabei schlägt der Milan einen Salto und katapultiert sich dann schneller als alle anderen Schiffe im Universum davon.

Man sollte Superduperwarp allerdings nur im Notfall einsetzen. Die Inneneinrichtung hält der Geschwindigkeit nicht stand. Sämtliche Schränke würden sich öffnen und alles würde herausfallen und herumfliegen. Nox schluckt und fragt sich, ob das mit dem neuen Antrieb so eine gute Idee ist.

Mutter Käseigler hat den beiden noch einen Haufen Käsebrote geschmiert für die Reise. Die beiden bedanken sich bei den Käseiglern und verabschieden sich.

Die Kinder weinen ein bisschen. Sie hatten so viel Spaß mit Nox und Rex. Immerhin bleibt ihnen das grüne Biest. Das nagt gerade genüsslich am Fluffy und verfärbt sich rosa. Die Kinder stürzen auf das Biest zu und können den Fluffy gerade noch retten.

Nox und Rex steigen in den Milan, schmeißen den Motor an und winken noch ein letztes Mal. Der Milan hebt elegant ab. „Wohin jetzt?“, fragt Nox. Rex geht zum Computer und ruft nochmal den Unipol-Bericht über Sardonicus auf. Er tippt auf eine Stelle und der Computer sagt: „Sardonicus, oft gesichtet auf Frutti di Mare, bewaffnet mit grünen Beißkugeln“.

Nox schüttelt den Kopf und starrt erst Rex und dann den Bordcomputer an: „Verdammter Mondmist, das klingt ja wie meine Mutter!“
„Du sollst nicht fluchen, Nox!“, sagt der Computer.
„Das ist das neue Sprachmodul. Der Käseigler hat dem Computer die Stimme meiner Mutter eingebaut!“, sagt Nox entsetzt.

Rex hat schon den neuen Kurs programmiert. Er fletscht die Zähne und grinst. „Rex, du musst dir sofort die Zähne putzen. Sie sind rosa!“, sagt der Computer.

Rex lässt Ohren und Schwanz hängen. Nichts gegen Nox Mutter, aber muss sie ihnen jetzt ständig auf die Finger schauen?
„Schick seht ihr aus in euren Uniformen“, tönt es da auch schon wieder aus Richtung Computer, „die solltet ihr immer tragen!“

Nox zerrt unglücklich an seinem steifen Kragen und betrachtet die rosa Flecken auf seiner Uniform: „Rex, bei nächster Gelegenheit beschaffen wir uns neue Klamotten!“
Der Computer gibt ein missbilligendes „Tststs“ von sich und fährt beleidigt herunter.

Sie nähern sich dem Planeten Frutti di Mare. Ein übler Ort. Dort treffen sich alle Diebe und zwielichtigen Gesellen des Universums. Klar, dass Sardonicus auch da ist. Dort kann man Diebesgut kaufen und verkaufen, verbrecherische Pläne schmieden und Kumpane finden, die vor nichts zurückschrecken.

Unipol lässt sich dort so gut wie nie blicken. Sie hätten einfach keine Chance gegen die versammelten Schurken.

Nox und Rex haben es da leichter. Man sieht ihnen nicht an, dass sie für das Amt für Friede, Freude und Eierkuchen arbeiten. Außer sie tragen die offiziellen Uniformen, wie jetzt gerade.

Weiter geht’s im 13. Kapitel.

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10. Wie das grüne Biest ein neues Zuhause und Nox und Rex etwas zu essen bekommen

Nox hat eine Idee. Er holt das kleine, grüne Biest aus der Schublade. Das sieht jetzt eigentlich ganz friedlich und auch etwas traurig aus. Er schüttelt es ein bisschen, bis das Fell wieder schön aufgeplustert ist und schenkt es den Kindern.

Die schreien vor Freude und reißen sich das grüne Puschelbiest gegenseitig aus den Händen, bis es ängstlich fiept.

Da kommen deutliche Anweisungen von der Mutter am Grill. Die Kinder streicheln das grüne Biest und setzen es zu ihren Kuscheltieren.
Das Biest freut sich auch und frisst erst mal die Nacktschnecke. Die Kinder starren es entsetzt an und wollen schon anfangen zu weinen. Aber das Biest kuckt ganz freundlich und zufrieden und leckt den Kindern die Hände. Das kitzelt und die Kinder müssen lachen.

Da geben sie ihm auch noch den Engerling zu fressen. „Na hoffentlich haben die genug Kuscheltiere“, denkt Nox und nimmt sich von dem Grillkäse.

Für den Nachtisch sorgt Nox. Er macht die besten Eierkuchen im Universum. Die Zutaten hat er in der Raststätte besorgt für die letzten Galax, die sie noch hatten.

Nox macht Eierkuchen für die Käseigler

 

Er wirft die Eierkuchen mit der Pfanne in die Luft, fängt sie geschickt wieder auf und serviert sie den Kindern. Die sind begeistert und essen, bis sie fast platzen. Sogar das grüne Biest lässt kurz von den Kuscheltieren ab und verschlingt einen der Eierkuchen.

Es stellt sich heraus, dass der Familienvater ein Hobby hat: Er bastelt leidenschaftlich gern an alten Raumschiffen herum und macht sie wieder flugtauglich. Dafür hat er sogar immer Werkzeug und Ersatzteile im Anhänger. Außerdem hat er einige Ideen, wie man den Milan schneller und besser machen könnte.

Rex winselt und will den Käseigler nicht am Milan herumschrauben lassen. Aber Nox nimmt Rex beiseite und erklärt ihm, dass der Milan repariert werden muss und dass sie kein Geld mehr dafür haben.

Sie nehmen das Angebot des Käseiglers dankbar an.

Lies weiter im 11. Kapitel.

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9. Wieso es in der Besteckschublade scheppert und Nox und Rex auf einmal so gut gekleidet sind

Die beiden kucken betrübt auf das Durcheinander aus verbeulten Dosen und zerfledderten Comics, gemischt mit dem Inhalt von ein paar Blumentöpfen und… Was ist das denn? Nox deutet mit offenem Mund auf etwas Grünes, das aus dem Haufen hervorlugt. Nox und Rex, 9. Kapitel, grünes Biest

Rex springt darauf zu, packt das grüne Etwas und zerrt es heraus. Das grüne Ding erwacht zu neuem Leben und schnappt nach seiner Hand.

Rex schüttelt es kräftig, bis es nur noch schlapp herunter hängt. Es ist eines der kleinen, runden, grünen Biester, die mit dem Weltraumpiraten gekommen waren. Es scheint beim Kampf etwas abbekommen zu haben und dann von den anderen vergessen worden zu sein.

Rex stopft es kurzerhand in eine Schublade und schiebt sie fest zu. In der Schublade fängt es jetzt kräftig an zu scheppern und zu rumoren. Rex hat die Besteckschublade erwischt. Egal!

Wo steckt eigentlich Moppi? Der ist doch für das Aufräumen zuständig.

Rex öffnet vorsichtig Moppis Luke. Und zieht sofort die Hand wieder zurück. Moppi hat ihm einen Stromschlag verpasst. Er streikt. Die Unordnung ist ihm zu groß.

Nox und Rex kucken sich an, zucken mit den Schultern und machen sich selbst ans Aufräumen. In dem Chaos kann man ja nicht klar denken.

Beim Aufräumen ist ihnen eingefallen, dass sie noch die Parade-Uniformen für spezielle Anlässe, wie Sternengeburtstage oder Milchstraßeneinweihungen haben. Grauenvolle Dinger voller goldener Orden, bunter Kordeln und mit kratzenden, steifen Krägen. Aber besser als die zerfetzten Klamotten, die sie jetzt tragen.

Nox und Rex 9. Kapitel Uniformen

Seufzend schlüpfen sie in die Uniformen. Rex lässt Schwanz und Ohren hängen. Nox zerrt am kratzigen Kragen und fühlt sich verkleidet. „Besser als nackt“, sagt Nox und grinst schief.

Dann nehmen sie Kurs auf einen der vielen Raststätten-Planeten. Seit der Sache mit dem Magneten schlingert der Milan irgendwie. Auf Raststätten-Planeten kann man Raumschiffe reparieren lassen und bekommt auch etwas zu essen. Auch kleine Geschenke gibt es dort zu kaufen.
Und man kann dort kleine, grüne Biester loswerden, die wütend in Besteckschubladen herumtoben.

Rex schwingt sich ans Steuer und bringt den Milan auf Kurs. Nox befragt inzwischen den Computer nach dem Weltraumpiraten.
„Felbftverftändlich!“, sagt der Computer, „Fage ich dir fofort.“
„Verdammter Mondmist!“, sagt Nox entsetzt, „Der Computer hat was abbekommen.“
Rex zuckt die Schultern und lenkt konzentriert gegen das Schlingern an. Er hat Recht. Sie müssen den Milan ohnehin reparieren lassen.

Zum Glück ist nur die Stimme des Computers beschädigt. Es stellt sich heraus, dass der Weltraumpirat bekannt ist und auf der universellen Verbrecherliste steht. Auf dem Fahndungsfoto grinst er hämisch und betrachtet eitel seine Hand mit den vielen goldenen Ringen. Sein Name ist Sardonicus.

Sardonicus hat sich schon als Vizekönig der kleinen Galaxie ganz links hinten im Universum ausgegeben und als Großhändler für vergoldete Currywürste. Damit hat er viel Geld ergaunert. Er wird von Unipol gesucht. Das ist die Polizei im Universum. Mit der arbeiten Nox und Rex eng zusammen. Sie sind aber selbst keine Polizisten. Sie sind für Friede, Freude und Eierkuchen im Universum zuständig.

Jedenfalls steht da, wer Sardonicus fängt, bekommt eine Belohnung von immerhin 5.000 Galax. Unipol warnt ausdrücklich vor den bissigen, grünen Biestern, die Sardonicus begleiten.

„Na also“, sagt Nox zu Rex, „da haben ja wir unseren Weltraumpiraten“.
Rex fletscht die Zähne und schüttelt die Faust. Der Raumpirat kann sich schon mal warm anziehen. Rex ist ziemlich nachtragend – und er hasst kratzige Uniformen.

In der Ferne taucht endlich der Raststätten-Planet auf. Und noch etwas. Eine lange, lange Schlange von Raumschiffen, die anscheinend alle dort landen wollen.
„Verdammter Mondmist!“ seufzt Nox und die beiden stellen sich schlingernd und eiernd mit dem Milan hinten an.

Ganz schön viele Anhänger sind in der Raumschiff-Schlange zu sehen. Wahrscheinlich sind auf dem Käseigel (sprich: Käse-Igel) gerade Ferien.
Die Bewohner des Käseigels sind im ganzen Universum dafür bekannt, mit ihren Mini-Raumschiffen und Anhängern hinten dran zu verreisen. Die Anhänger enthalten alles, was Käseigler so brauchen. So haben sie immer ihr Haus dabei, egal wo sie landen.

Da sie aber mit den kleinen Raumschiffen und großen Anhängern nur langsam vorankommen, sorgen sie oft für lange Staus. Auch auf offiziellen, mehrspurigen Weltraum-Straßen – und das im dreidimensionalen Raum!

Nox seufzt nochmals und schnappt sich ein halbwegs unbeschadetes Comic. Rex kuckt hungrig auf die verbeulten Dosen. Diesmal ist es sein Magen, der knurrt.

Aus der Schublade rumort es nur noch gelegentlich und wesentlich leiser.

9. Kapitel. Nox und Rex. Rex hat das grüne Biest in die Besteckschublade gesteckt

Den kleinen Käseigel-Kindern aus dem Raumschiff-Anhänger vor ihnen scheint es langweilig zu sein. Sie schneiden Grimassen und winken ihnen mit ihren Kuscheltieren zu. Eklige Dinger sind das: Nacktschnecken, Engerlinge und Mistkäfer. Nox schüttelt sich, winkt aber freundlich zurück.
Rex zieht seine beste Zähnefletsch-Grimasse. Die Kinder lachen sich schlapp und wollen mehr.

Zum Glück baut sich die Warteschlange halbwegs schnell ab und sie können endlich auf dem Parkplatz des Raststätten-Planeten landen.
Sie finden einen Platz für den Milan direkt neben den Käseiglern, die sie schon aus der Warteschlange kennen.
Die haben schon mal den Grill aufgebaut. Sie winken freundlich und laden Nox und Rex zum Essen ein. Das liegt bestimmt auch an den Uniformen. Davor haben alle immer großen Respekt.

Hauptsache endlich etwas zu essen! Rex wedelt begeistert mit dem Schwanz und bellt so laut, dass die Kinder ganz erschreckt kucken und sich im Anhänger verstecken.

Lies weiter im 10. Kapitel.

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8. Wieso Nox und Rex schon wieder kein Geschenk für Spun haben

Nox und Rex sind mit ihrem Raumschiff Milan endlich auf dem Weg ans Ende des Universums. Dort feiert Spun bald seinen Geburtstag. Spun ist ein Kampfhase und außerdem ein wirklich guter, alter Freund von Nox und Rex.Nox und Rex - Foto mit Spun
Jetzt haben sie auch ein Geschenk für Spun. Der grüne Planet hatte sich so gefreut, als ihm Nox und Rex seinen Mond wiedergebracht haben. Den hatte er verloren, und um ein Haar wäre der Mond, wie eine Plombe in einem Zahn, in einem großen Loch auf dem Höhlenplaneten verschwunden.

Ein Planet ohne Mond ist eine traurige Sache. Ohne ihn gibt es kein Licht am Nachthimmel mehr und auch keine Gezeiten.
Aus Dank für die Rettung schenkte der grüne Planet Nox und Rex einen leuchtenden, grünen Edelstein. Und das ist genau das richtige Geschenk für einen Hasen, der alles liebt, was leuchtet und glänzt.

Nach Rex Berechnung ist das Ende des Universums noch ein paar Tagesreisen entfernt, obwohl sie schon mit Super Warp Geschwindigkeit fliegen. Schneller geht gar nicht.

Nox betrachtet zufrieden die Sterne, die draußen vorbeifliegen und spielt mit dem leuchtenden, grünen Stein in seiner Hosentasche. Auf einmal kommt ihm der Stein recht heiß vor. „Au!“, schimpft Nox und zieht die Hand mit dem Stein aus der Tasche. Der Stein fällt zu Boden. Er ist plötzlich glühend rot!

„Was ist denn mit dem Stein los?“ fragt Nox und guckt zu Rex. Dem sträubt sich das Fell und er hat die Zähne gefletscht. Ein leises Knurren kommt aus seiner Kehle. Nox schüttelt seine schmerzende Hand. Nicht so schlimm, zum Glück. Rex tippt wild auf der Tastatur herum.

Auf einmal macht es RUMMMMMS und die beiden werden von ihren Sitzen gerissen und purzeln durch das Raumschiff. Sämtliche Comics fallen aus dem Regal, der Schrank mit den Hundefutterdosen öffnet sich und alle Dosen kullern heraus. Der Milan schlingert und Nox, Rex und die Hundefutterdosen rollen durcheinander.
„Rex, das Steuer!“ schreit Nox und reibt sich den Kopf dort, wo ihn eine Dose getroffen hat. Rex robbt zum Steuer und versucht den Milan wieder unter Kontrolle zu bekommen. Nox kuckt inzwischen aus dem Fenster. Womit sind sie nur zusammengestoßen? Es ist doch nichts in der Nähe.

Da macht es wieder RUMMMS. Diesmal ist es nicht ganz so schlimm. Was herunterfallen konnte, liegt eh schon am Boden.

Rex bellt warnend, knurrt und fletscht die Zähne. Er deutet auf seinen Bildschirm. Dort sind Bilder von der Umgebung des Milan zu sehen. Hinter ihnen ist ein fremdes Raumschiff, das sie mit einer Art Angel am Dach festhält. Der Angelhaken besteht aus einem großen, starken Magneten. „Verdammter Mondmist!“, schimpft Nox, „Was soll das und wer ist das überhaupt?“.

Auf die Antwort brauchen sie nicht lange zu warten. Es klopft an der Tür. Nox zuckt mit den Schultern und greift zum Türgriff. Rex steht mit gefletschten Zähnen bereit. Er ist stinkesauer. Nox legt ihm beruhigend die Hand auf die starke, haarige Schulter und öffnet die Tür.

Herein schwebt ein dürres, grünliches Männlein mit einem braunen Umhang und einem Goldfischglas über dem Kopf. Hinter ihm trappsen ein paar kleine, runde, grüne Wesen herein. Sie kichern hämisch. Das grüne Männlein streckt Nox seine Hand mit den vielen Goldringen zum Kuss entgegen.
Nox verdreht die Augen, greift nach der Hand und schüttelt sie. Rex knurrt nur, als das Männlein ihm auch die Hand reichen will.Nox und Rex,8. Kapitel, der Raumpirat

„Guten Tag, ich bin ein Händler“, stellt sich das grünliche Männlein auf intergalaktisch vor. Intergalaktisch ist die Sprache, die im gesamten Weltraum verstanden wird. Alle Kinder lernen sie in der Schule, egal ob sie Kristallos, Furrors oder Menschen sind.

„Wir haben nichts zum Handeln“, sagt Nox geduldig.
„Ich glaube doch“, meint das Männlein und deutet auf den immer noch rot glühenden Stein, der in eine Ecke gerollt ist.

Eines der grünen Kugelwesen trippelt auf den Stein zu. Rex springt ihm in den Weg und knurrt ihn böse an. Das Wesen schreckt zurück.

Der Händler runzelt die Stirn, spitzt die Lippen und flötet: „Wir bieten euch die Freiheit an im Austausch gegen diesen wertlosen Stein. Das ist doch ein guter Handel!“
Die grünen Wesen kichern laut und werfen Rex schadenfrohe Blicke zu. Der Stein glüht inzwischen nicht nur rot, er pulsiert und sendet rote Lichtstrahlen aus. Wie eine Alarmanlage, denkt Nox und ruft: „Nix da!“.

Er will den frechen Händler packen und aus dem Schiff schieben. Aber als er ihn berührt, wird er weggeschleudert. Die grünen Kugelwesen kichern wieder laut und schadenfroh. Rex knurrt und wirft sich auf den Händler. Auch er fliegt durch das Raumschiff, knallt gegen die Wand und bleibt winselnd liegen.

Ein Magnetfeld, denkt Nox und rappelt sich hoch. Alles tut ihm weh.
„Was willst du mit dem Stein?“ fragt er den Händler.
Der sieht ihn nur streng an und sagt: „Frag nicht so viel und jetzt her mit dem Ding, aber pronto!“
„Das ist Piraterie und nach Paragraph 4711 der UO (Universelle Ordnung) strikt verboten!“, ruft Nox wütend. Schließlich ist er für Friede, Freude und Eierkuchen im All zuständig.

„Jetzt reicht’s mir aber!“, schreit der Händler-Pirat erbost, „auf sie mit Gebrüll!“
Die gerade noch harmlosen, grünen Kugelwesen bestehen auf einmal nur noch aus scharfen, spitzen Zähnen, die wütend nach Nox und Rex schnappen.
Die beiden stellen sich Rücken an Rücken und versuchen die kleinen Bestien abzuwehren. Doch die greifen von allen Seiten gleichzeitig an, schnappen nach Armen und Beinen und zerfetzen Ärmel und Hosen. In einem knuffenden, puffenden Knäuel rollen Nox, Rex und die grünen Beißkugeln durch das Raumschiff.

Dann ist es plötzlich vorbei. Die Tür knallt zu und sie sind wieder allein. Der Stein ist weg. Ein paar Sekunden später macht es PLOPPPP und der Milan ist wieder frei. Am Fenster schaukelt der Magnet vorbei, der sie am Dach festgehalten hatte. Der Pirat winkt ihnen aus seinem Schiff mit dem Stein in der Hand hämisch zu, nimmt Fahrt auf und verschwindet in den Weiten des Alls.
„Komisch“, sagt Nox, „jetzt ist der Stein wieder grün“.

Dann fällt ihm ein, dass sie jetzt wieder kein Geschenk für Spun haben. „Verdammter Mondmist!“, murmelt Nox und sieht nach Rex. Dessen Klamotten hängen zwar in Fetzen von ihm, aber sein dichtes Fell hat ihn vor den Zähnen der kleinen Bestien geschützt.

Nox Klamotten sehen auch nicht besser aus. Außerdem hat er ein paar ordentliche Kratzer und Bisswunden davon getragen. Das wird ihm jetzt bewusst. „Autsch“, jammert Nox und lässt sich von Rex Pflaster aufkleben.

Lies in Kapitel 9 wie es weitergeht.

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7. Warum der traurige Planet schon wieder weint

Rex und Nox kucken sich an. „Auf zum traurigen, grünen Planeten!“, sagt Nox munter und schiebt den Hebel auf Reisen. Schneller können sie mit dem Mond unten dran nicht fliegen, sonst wird dem schlecht.

Rex berechnet eine Reisezeit von 5 Stunden. Nox schaltet auf Autopilot, nimmt sich ein Comic und legt die Füße hoch. Rex macht sich eine Dose Hundefutter auf.
Wer Nox und Rex überhaupt sind
In der Ecke liegen noch ein paar Steine von dem Stalakti. Rex kläfft kurz auf und schon kommt Moppi aus seiner Luke geschossen. Er sucht kurz die Umgebung mit seinen Computer-Augen ab. Dann schießt er zielstrebig und mit Blaulicht auf die Steine zu. Kransch, kransch, kransch macht es und die Steine sind in Sekunden zu Atomen verarbeitet. Moppi kehrt zufrieden hinter seine Luke zurück und entsorgt auch noch die Atome.

Im Milan herrscht wieder Ordnung.

Der traurige, grüne Planet hat den Milan schon von Weitem gesehen und hüpft aufgeregt in seiner Umlaufbahn. Vor Rührung leuchtet er grasgrün. Seinen Mond hat er schon entdeckt.

Auch der Mond hat seinen Planeten gesehen und quietscht vor Freude, wie es nur kleine Monde können.

Nox und Rex grinsen sich an und entlassen den Mond ganz vorsichtig in seine Umlaufbahn.

Der grüne Planet weint schon wieder. Diesmal vor Glück. Er packt seinen Mond und umarmt ihn ganz fest. Der Mond quietscht froh.

Mit Freudentränen im Gesicht bedankt sich der glückliche, grüne Planet bei Nox und Rex. Die beiden freuen sich, dass der Planet jetzt nicht mehr traurig sein muss.

Als Dank schenkt er Nox und Rex einen wunderschönen, grün leuchtenden Edelstein für die Hosentasche. „Ein perfektes Geschenk für Spun“, denkt Nox. Denn Spun liebt alles, was leuchtet und außerdem trägt er immer eine Latzhose mit vielen Taschen.Nox und Rex 7. Kapitel grüner Edelstein

Nox und Rex winken zum Abschied und machen sich endlich auf den Weg zu Spuns Party am Ende des Universums.

Was wird noch alles passieren auf dem Weg ans Ende des Universums?

Lies in Kapitel 8 wie es weitergeht.

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6. Wie Nox und Rex den Mond in letzter Minute retten können

Inzwischen ist es schon wieder heller Morgen. Die drei machen sich auf den Weg zur Werkstatt. Rex zerrt den widerwilligen Stalakti hinter sich her. Als sie an der Werkstatt ankommen, sehen sie Boss am Milan arbeiten.
Rex rennt den Stalakti im Schlepptau zu Boss und begrüßt ihn freudig.
„Der Milan ist gleich fertig“, berichtet Boss. „Das macht dann 178 Galax.“ Galax sind das intergalaktische Geld. Das wird auf jedem Planeten angenommen.

Nox seufzt und kramt die letzten Galax aus der Hosentasche. Rex legt auch noch ein paar dazu. Der Stalakti kuckt schadenfroh. Rex zahlt.
Es bleiben noch 5 Galax übrig. Zum Glück haben sie alles an Bord, was sie brauchen. Aber für ein Geschenk für Spun reicht das nicht. Nox seufzt wieder.

Nox und Rex Kapitel 6

Die 3 gehen schon mal an Bord und Nox und Rex fangen an aufzuräumen. Bei dem Unfall ist einiges durcheinander geraten. Den Boden hat Moppi ja schon freigeräumt.
Der Stalakti rollt sich in einer Ecke zusammen und macht ein Nickerchen. Von Aufräumen hält er nichts.

Nach einer Weile kommt Boss herein und teilt ihnen mit, dass der Milan jetzt wieder flugfähig sei. Nox und Rex danken ihm. Boss flitzt schwanzwedelnd raus und wünscht ihnen eine gute Reise.

Rex checkt die Instrumente und fragt den Computer nach dem durchlöcherten Höhlen-Planeten. Das scheint ein ungastlicher Ort zu sein.

Der Planet ist sehr weit weg von seiner Sonne. Er ist kalt und dunkel und es wächst dort nichts. Die Oberfläche besteht aus tiefen, dampfenden Löchern.

Nox seufzt wieder, gibt den Kurs ein und schiebt den Hebel auf Super Warp. Der Stalakti schläft immer noch. In zwei Stunden werden sie da sein.

Rex sucht inzwischen per Computer die Oberfläche des durchlöcherten Höhlen-Planeten ab, um eine Spur von dem Mond zu finden. Bis jetzt ist nichts zu sehen.

Rex geht rüber zu dem Stalakti und tritt ihm leicht in die Seite. Der Stalakti schreckt hoch. Rex knurrt und zeigt seine Zähne.

„Wo ist nun der Mond?“, fragt Nox.

Der Stalakti sieht aus dem Fenster und antwortet mürrisch: „Auf der anderen Seite gibt es einen Berg mit Weltraummüll. Da wird wohl auch euer Mond liegen.“

Rex knurrt wieder und sieht den Stalakti drohend an. Der zuckt mit den Schultern und legt sich wieder schlafen.

Nox nimmt Kurs auf die andere Seite des durchlöcherten Höhlen-Planeten. Nach einer Weile sehen sie einen riesigen Berg aus Weltraummüll. Große Bagger heben riesige Brocken aus dem Berg und schaufeln sie in die dampfenden Löcher.

Rex aktiviert den Mond-Filter und sucht den Berg ab. Nichts.
Er zieht den Filter weiter auf und sucht auch die Umgebung ab.
Da! In einer der Baggerschaufeln blinkt ein grüner Punkt. Der Mond ist gerade auf dem Weg zu einem Loch.

Nox landet den Milan. Rex packt den Stalakti und alle drei steigen aus und rennen zu dem Bagger.
„Halt!“ schreit Nox. Rex bellt laut. Der Stalakti hält sich die Ohren zu und grinst. Der Bagger fährt einfach weiter.
„Stopp den Bagger!“, befiehlt Nox dem Stalakti und Rex knurrt dazu drohend. Der Stalakti kuckt angstvoll auf Rex Gebiss und schreit auf Stalaktisch in Richtung Bagger: „Bleib stehen! Du hast da einen Mond in der Schaufel. Der wird noch gebraucht.“
Der Bagger hält an und senkt die Schaufel. Nox seufzt erleichtert auf.

Gemeinsam befreien sie den Mond aus der Schaufel. Der Bagger fährt ungerührt weg und wirft den restlichen Weltraummüll in ein nahes Loch.

Nox rennt zurück zum Milan und fliegt ihn direkt über den Mond. Unten am Raumschiff klappt ein riesiger Greifer aus. Damit packt Nox den Mond und schüttelt ihn ein bisschen, damit der Dreck abfällt. Der Mond ist ganz still. Er weiß nicht, was mit ihm passiert und hat Angst.

Rex lässt den Stalakti los und springt an Bord. Nox ruft noch ein „Tschüssikowski“ hinaus und steuert den Milan ins All.

Nox und Rex Quiz

Zu den Kapiteln 4 – 6 gibt es ein Quiz.
Hast du Lust?

Im 7. Kapitel geht es weiter.

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5. Wie Nox und Rex im Dreckigen Löffel erst in eine Schlägerei geraten und dann jemanden finden, der etwas weiß

Nox und Rex sehen sich an, bedanken sich bei Boss und ziehen los. Die Nacht verbringen sie in der einzigen Bar auf dem Planeten. Sie heißt „Zum dreckigen Löffel“.

Nox und Rex: Bar "Zum dreckigen Löffel"
In der Bar ist allerlei fremdes Volk: Frogs vom feucht-warmen Froschplaneten, Stalaktis vom durchlöcherten Höhlenplaneten und wütende Furrors vom glühenden Lavaplaneten, der fast so heiß ist wie die Sonne.

Doof, die Furrors sitzen direkt neben den eisigen Kristallos vom Gletscherplaneten, so dass der ganze Boden mit Schmelzwasser bedeckt ist.

Und dann sind da noch klitzekleine Änts vom wuseligen Ameisenplaneten. Seit dort ein Raumschiff mit Ameisenbären gelandet ist, fliehen die Änts in andere Galaxien. Dort werden sie oft versehentlich von den Bewohnern zertreten. Sie sind einfach so klein. Zum Glück gibt es viele von ihnen.

Der Barmann ist ein entlaufener Sträfling vom Planeten Krick. Er ähnelt einem Kraken und hat 8 Arme. Damit kann er gleichzeitig Bier ausschenken, kassieren und Streithähne rauswerfen. Das ist oft nötig im dreckigen Löffel.

Nox und Rex gehen vorsichtig (wegen der Änts) durch die Bar und setzen sich neben die Kristallos. Da bleibt das Bier wenigstens kalt, auch wenn die Füße nass werden. Neben den Furrors kann man nur Tee trinken.

Nox nutzt die Gelegenheit und fragt die Kristallos nach dem verlorenen Mond des traurigen, grünen Planeten. Der Kristallo neben ihm wirft ihm einen eisigen Blick zu. Das ist nicht unfreundlich gemeint. Kristallos können nicht anders kucken. Er überlegt und sagt schließlich kühl: „Nichts gehört, nichts gesehen.“ Kristallos mischen sich nicht gern ein.

Aber einer von den Furrors scheint etwas zu wissen: „Ich habe gehört, dass die Stalaktis die Löcher in ihrem Planeten stopfen. Dafür nehmen sie alles, was sie kriegen können. Auch herrenlose Monde“, sagt er und wirft einen bösen Blick zu den Stalaktis am Nebentisch.Nox und Rex Kapitel 5
Die haben das gehört und fühlen sich provoziert. „Das nimmst du sofort zurück, du hässliche Bratwurst!“, schreit einer der Stalaktis. Die Furrors springen auf. Sie haben ein hitziges Temperament und gehen keinem Streit aus dem Weg.
Die Stalaktis sind aber auch nicht aus Pappe. Mit ihren steinernen Fäusten fangen sie an Tische und Stühle zu zertrümmern.

Die Kristallos reiben sich die eisigen Hände und freuen sich auf den Kampf. Die Frogs nutzen die Gelegenheit und verspeisen schnell ein paar Änts. Das ist eigentlich streng verboten im Dreckigen Löffel, aber im Moment achtet keiner darauf. Dann bringen sie sich schnell in Sicherheit.

Nox und Rex gucken sich an und verschwinden schnell hinter der Theke. Im Dreckigen Löffel geht es jetzt richtig zur Sache. Stühle und Tische fliegen.

Die Furrors schreien und werfen mit Feuerbällen. Die Kristallos brüllen und lassen alles gefrieren, was sie anfassen. Die Stalaktis zermalmen, was ihnen in den Weg kommt. Lavaklumpen brennen Löcher in den Boden, Eiszapfen bohren sich in Wände. An Nox Kopf schießt ein Stein vorbei und zertrümmert die Gläser hinter ihm.

Rex knurrt drohend und packt einen Stalakti, der ihnen zu nahe kommt. Er schüttelt ihn, bis die Kiesel aus ihm herausfallen.

Inzwischen wirft der Barmann mit seinen 8 Armen die schlimmsten Kampfhähne aus der Bar. Der Rest liegt unter und über Trümmern und reibt sich stöhnend die schmerzenden Körperteile. Änts und Frogs sind nicht mehr zu sehen.

Nox schüttelt die Glassplitter aus den Haaren und nimmt sich den Stalakti vor. Der liegt jetzt auf dem Boden. Rex steht mit einem haarigen, großen Fuß auf seiner Brust.
„Was ist nun mit dem Mond des traurigen, grünen Planeten?“, fragt Nox ihn drohend.

Der Stalakti kuckt stur und sagt nichts. Rex fletscht sein mächtiges Gebiss und knurrt laut.
„Ist ja gut, kann sein dass wir einen Mond gefunden haben. Na und? Muss der Planet halt besser auf ihn aufpassen.“, sagt der Stalakti trotzig und spuckt auf den Boden.
Der Barmann verpasst ihm eine Ohrfeige mit einem seiner langen Arme. Spucken kann er gar nicht leiden.

„Wo ist der Mond jetzt?“, will Nox wissen.
Der Stalakti reibt sich die schmerzende Wange: „Auf dem Höhlen-Planeten. Wartet darauf ein großes Loch zu stopfen.“
„Du bringst uns da hin!“, sagt Nox entschlossen zu dem Stalakti.
Rex packt ihn und zerrt ihn nach draußen.

Im 6. Kapitel geht es weiter.

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