Schlagwort-Archive: Erstleser

Cowboy Klaus und Toni Tornado: lustig für Erstleser

CoCowboy Klaus und Toni Tornadeo - Leseanfänger, Erstleser, Grundschulalterwboy Klaus ist ein eher untypischer Kuhhirte. Er besitzt weder Pferd noch Colt und zu seinen Freunden zählen eine Kuh namens Rosi sowie das Schwein Lisa.

In Cowboy Klaus und Toni Tornado: Band 7 bringen sich die drei im Keller unter der Farm vor einem Wirbelsturm in Sicherheit. Als der vorbeigezogen ist, finden sie vor der Farm Äffchen Toni Tornado, der fortan Cowboy Klaus den letzten Nerv kostet. Zu seinem allergrößten Ärger finden Kuh Rosi und Schwein Lisa den lästigen Affen auch noch obersüß und Cowboy Klaus wird kaum noch beachtet. Da plagt den armen Cowboy die Eifersucht doch sehr. Doch am Ende findet er einen Weg sich mit dem neuen Mitbewohner zu arrangieren und hat dann sogar Spaß mit ihm, auch wenn er womöglich auf eine geliebte Angewohnheit verzichten muss. Schöne aussagekräftige Illustrationen und eine flott erzählte, humorvolle Geschichte für Erstleser von 6-8 Jahren.

Insidertipp: Von Cowboy Klaus gibt es noch sechs weitere Bände und sogar eine Weihnachtsgeschichte: Cowboy Klaus und der Weihnachtsmann im Kaktuswald

Veröffentlicht unter für Leseanfänger, Super Bücher, Weihnachten | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tolles Erstlesebuch: Meine kleine Satzwerkstatt

Tolles Erstlesebuch: Meine kleine Satzwerkstatt bei AmazonMeine kleine Satzwerkstatt ist ein tolles Erstlesebuch. Vier Zeilen untereinander ergeben immer einen Satz. Durch Umklappen der Zeilen kann man andere Satzteile einbauen. Das gibt dann herrlich absurde, aber immer noch grammatikalisch passende Sätze, über die sich die kleinen Erstleser ausschütten können vor lachen.

Es lassen sich tatsächlich ganze 194.481 unterschiedliche Sätze damit bilden, so dass das Buch auch nicht so schnell langweilig wird. Auf der Jagd nach immer neuen tollen Sätzen üben die kleinen Leseanfänger ganz unbemerkt ihre Lesefähigkeiten – und das auch beim laut Vorlesen. Denn schließlich sollen alle etwas von den witzigen Satzkreationen haben!

Das Buch hat 21 Seiten und wird empfohlen für Kinder im Alter von  6 bis 9 Jahren.

Insidertipp: Da die Kinder meist nur eine Zeile verändern, ist das neue Lesepensum denkbar klein und die Wiederholung fällt leicht. So erscheint den Kindern das Lesenlernen mit diesem tollen Erstlesebuch einigermaßen mühelos und sie üben und üben und lachen und üben…

Veröffentlicht unter für Leseanfänger, Super Bücher | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Noch ein Buchtipp für Lesemuffel: Der Buchstabenfresser

Buchtipp für Lesemuffel: Der Buchstaben-Fresser von Paul Maar bei AmazonWitziges Buch für Lesemuffel und alle anderen: Der Buchstaben-Fresser von Paul Maar.
Claudia findet im Garten ein Ei. Das Ei ist himmelblau, hat kleine Buchstaben auf der Schale und ist ungefähr so groß wie ein Autoreifen. Hätte Claudia gewusst, dass ein Buchstaben-Fresser drin ist, hätte sie es wohl niemals angefasst.

Der Buchstaben-Fresser schlüpft und verschwindet gleich wieder. Und plötzlich geschehen lauter merkwürdige Dinge. Claudias Schulklasse sitzt auf einmal im Keller, dafür ist die Eierschale des Buchstaben-Fressers weg. Dann verschwindet die Klasse samt Lehrerin, dafür stehen da etwas 100 einzelne Schuhe.

Die Polizei kann da nicht helfen. Zum Glück gibt es den alten Herrn Dill. Der kennt sich auch mit Buchstaben-Tauschern aus und kann Claudia erklären wie aus der (Eier-) Schale die Schule und später die Schuhe wurden und so weiter. Er weiß aber auch, dass aus Buchstaben-Tauschern Buchstaben-Fresser werden und dann wird es richtig schlimm.  Und während der Buchstaben-Fresser das Haus von Claudias Familie auf den Kopf stellt, entwickelt Herr Dill entwickelt einen genialen Plan wie sie ihn wieder loswerden können.

Das Buch ist für Leser im Alter 2./3. Klasse geschrieben, hat die entsprechende Schriftgröße, tolle Illustrationen und überschaubare 58 Seiten.

Insidertipp: Der Buchstaben-Fresser ist eine superwitzige und spannende Geschichte mit tollen Wortspielen, genau das richtige für kleine Lesemuffel und alle anderen. Lachanfälle garantiert!

Veröffentlicht unter für Leseanfänger, Super Bücher | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

8. Wieso Nox und Rex schon wieder kein Geschenk für Spun haben

Nox und Rex sind mit ihrem Raumschiff Milan endlich auf dem Weg ans Ende des Universums. Dort feiert Spun bald seinen Geburtstag. Spun ist ein Kampfhase und außerdem ein wirklich guter, alter Freund von Nox und Rex.Nox und Rex - Foto mit Spun
Jetzt haben sie auch ein Geschenk für Spun. Der grüne Planet hatte sich so gefreut, als ihm Nox und Rex seinen Mond wiedergebracht haben. Den hatte er verloren, und um ein Haar wäre der Mond, wie eine Plombe in einem Zahn, in einem großen Loch auf dem Höhlenplaneten verschwunden.

Ein Planet ohne Mond ist eine traurige Sache. Ohne ihn gibt es kein Licht am Nachthimmel mehr und auch keine Gezeiten.
Aus Dank für die Rettung schenkte der grüne Planet Nox und Rex einen leuchtenden, grünen Edelstein. Und das ist genau das richtige Geschenk für einen Hasen, der alles liebt, was leuchtet und glänzt.

Nach Rex Berechnung ist das Ende des Universums noch ein paar Tagesreisen entfernt, obwohl sie schon mit Super Warp Geschwindigkeit fliegen. Schneller geht gar nicht.

Nox betrachtet zufrieden die Sterne, die draußen vorbeifliegen und spielt mit dem leuchtenden, grünen Stein in seiner Hosentasche. Auf einmal kommt ihm der Stein recht heiß vor. „Au!“, schimpft Nox und zieht die Hand mit dem Stein aus der Tasche. Der Stein fällt zu Boden. Er ist plötzlich glühend rot!

„Was ist denn mit dem Stein los?“ fragt Nox und guckt zu Rex. Dem sträubt sich das Fell und er hat die Zähne gefletscht. Ein leises Knurren kommt aus seiner Kehle. Nox schüttelt seine schmerzende Hand. Nicht so schlimm, zum Glück. Rex tippt wild auf der Tastatur herum.

Auf einmal macht es RUMMMMMS und die beiden werden von ihren Sitzen gerissen und purzeln durch das Raumschiff. Sämtliche Comics fallen aus dem Regal, der Schrank mit den Hundefutterdosen öffnet sich und alle Dosen kullern heraus. Der Milan schlingert und Nox, Rex und die Hundefutterdosen rollen durcheinander.
„Rex, das Steuer!“ schreit Nox und reibt sich den Kopf dort, wo ihn eine Dose getroffen hat. Rex robbt zum Steuer und versucht den Milan wieder unter Kontrolle zu bekommen. Nox kuckt inzwischen aus dem Fenster. Womit sind sie nur zusammengestoßen? Es ist doch nichts in der Nähe.

Da macht es wieder RUMMMS. Diesmal ist es nicht ganz so schlimm. Was herunterfallen konnte, liegt eh schon am Boden.

Rex bellt warnend, knurrt und fletscht die Zähne. Er deutet auf seinen Bildschirm. Dort sind Bilder von der Umgebung des Milan zu sehen. Hinter ihnen ist ein fremdes Raumschiff, das sie mit einer Art Angel am Dach festhält. Der Angelhaken besteht aus einem großen, starken Magneten. „Verdammter Mondmist!“, schimpft Nox, „Was soll das und wer ist das überhaupt?“.

Auf die Antwort brauchen sie nicht lange zu warten. Es klopft an der Tür. Nox zuckt mit den Schultern und greift zum Türgriff. Rex steht mit gefletschten Zähnen bereit. Er ist stinkesauer. Nox legt ihm beruhigend die Hand auf die starke, haarige Schulter und öffnet die Tür.

Herein schwebt ein dürres, grünliches Männlein mit einem braunen Umhang und einem Goldfischglas über dem Kopf. Hinter ihm trappsen ein paar kleine, runde, grüne Wesen herein. Sie kichern hämisch. Das grüne Männlein streckt Nox seine Hand mit den vielen Goldringen zum Kuss entgegen.
Nox verdreht die Augen, greift nach der Hand und schüttelt sie. Rex knurrt nur, als das Männlein ihm auch die Hand reichen will.Nox und Rex,8. Kapitel, der Raumpirat

„Guten Tag, ich bin ein Händler“, stellt sich das grünliche Männlein auf intergalaktisch vor. Intergalaktisch ist die Sprache, die im gesamten Weltraum verstanden wird. Alle Kinder lernen sie in der Schule, egal ob sie Kristallos, Furrors oder Menschen sind.

„Wir haben nichts zum Handeln“, sagt Nox geduldig.
„Ich glaube doch“, meint das Männlein und deutet auf den immer noch rot glühenden Stein, der in eine Ecke gerollt ist.

Eines der grünen Kugelwesen trippelt auf den Stein zu. Rex springt ihm in den Weg und knurrt ihn böse an. Das Wesen schreckt zurück.

Der Händler runzelt die Stirn, spitzt die Lippen und flötet: „Wir bieten euch die Freiheit an im Austausch gegen diesen wertlosen Stein. Das ist doch ein guter Handel!“
Die grünen Wesen kichern laut und werfen Rex schadenfrohe Blicke zu. Der Stein glüht inzwischen nicht nur rot, er pulsiert und sendet rote Lichtstrahlen aus. Wie eine Alarmanlage, denkt Nox und ruft: „Nix da!“.

Er will den frechen Händler packen und aus dem Schiff schieben. Aber als er ihn berührt, wird er weggeschleudert. Die grünen Kugelwesen kichern wieder laut und schadenfroh. Rex knurrt und wirft sich auf den Händler. Auch er fliegt durch das Raumschiff, knallt gegen die Wand und bleibt winselnd liegen.

Ein Magnetfeld, denkt Nox und rappelt sich hoch. Alles tut ihm weh.
„Was willst du mit dem Stein?“ fragt er den Händler.
Der sieht ihn nur streng an und sagt: „Frag nicht so viel und jetzt her mit dem Ding, aber pronto!“
„Das ist Piraterie und nach Paragraph 4711 der UO (Universelle Ordnung) strikt verboten!“, ruft Nox wütend. Schließlich ist er für Friede, Freude und Eierkuchen im All zuständig.

„Jetzt reicht’s mir aber!“, schreit der Händler-Pirat erbost, „auf sie mit Gebrüll!“
Die gerade noch harmlosen, grünen Kugelwesen bestehen auf einmal nur noch aus scharfen, spitzen Zähnen, die wütend nach Nox und Rex schnappen.
Die beiden stellen sich Rücken an Rücken und versuchen die kleinen Bestien abzuwehren. Doch die greifen von allen Seiten gleichzeitig an, schnappen nach Armen und Beinen und zerfetzen Ärmel und Hosen. In einem knuffenden, puffenden Knäuel rollen Nox, Rex und die grünen Beißkugeln durch das Raumschiff.

Dann ist es plötzlich vorbei. Die Tür knallt zu und sie sind wieder allein. Der Stein ist weg. Ein paar Sekunden später macht es PLOPPPP und der Milan ist wieder frei. Am Fenster schaukelt der Magnet vorbei, der sie am Dach festgehalten hatte. Der Pirat winkt ihnen aus seinem Schiff mit dem Stein in der Hand hämisch zu, nimmt Fahrt auf und verschwindet in den Weiten des Alls.
„Komisch“, sagt Nox, „jetzt ist der Stein wieder grün“.

Dann fällt ihm ein, dass sie jetzt wieder kein Geschenk für Spun haben. „Verdammter Mondmist!“, murmelt Nox und sieht nach Rex. Dessen Klamotten hängen zwar in Fetzen von ihm, aber sein dichtes Fell hat ihn vor den Zähnen der kleinen Bestien geschützt.

Nox Klamotten sehen auch nicht besser aus. Außerdem hat er ein paar ordentliche Kratzer und Bisswunden davon getragen. Das wird ihm jetzt bewusst. „Autsch“, jammert Nox und lässt sich von Rex Pflaster aufkleben.

Lies in Kapitel 9 wie es weitergeht.

Veröffentlicht unter 8. Kapitel, Nox und Rex | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

7. Warum der traurige Planet schon wieder weint

Rex und Nox kucken sich an. „Auf zum traurigen, grünen Planeten!“, sagt Nox munter und schiebt den Hebel auf Reisen. Schneller können sie mit dem Mond unten dran nicht fliegen, sonst wird dem schlecht.

Rex berechnet eine Reisezeit von 5 Stunden. Nox schaltet auf Autopilot, nimmt sich ein Comic und legt die Füße hoch. Rex macht sich eine Dose Hundefutter auf.
Wer Nox und Rex überhaupt sind
In der Ecke liegen noch ein paar Steine von dem Stalakti. Rex kläfft kurz auf und schon kommt Moppi aus seiner Luke geschossen. Er sucht kurz die Umgebung mit seinen Computer-Augen ab. Dann schießt er zielstrebig und mit Blaulicht auf die Steine zu. Kransch, kransch, kransch macht es und die Steine sind in Sekunden zu Atomen verarbeitet. Moppi kehrt zufrieden hinter seine Luke zurück und entsorgt auch noch die Atome.

Im Milan herrscht wieder Ordnung.

Der traurige, grüne Planet hat den Milan schon von Weitem gesehen und hüpft aufgeregt in seiner Umlaufbahn. Vor Rührung leuchtet er grasgrün. Seinen Mond hat er schon entdeckt.

Auch der Mond hat seinen Planeten gesehen und quietscht vor Freude, wie es nur kleine Monde können.

Nox und Rex grinsen sich an und entlassen den Mond ganz vorsichtig in seine Umlaufbahn.

Der grüne Planet weint schon wieder. Diesmal vor Glück. Er packt seinen Mond und umarmt ihn ganz fest. Der Mond quietscht froh.

Mit Freudentränen im Gesicht bedankt sich der glückliche, grüne Planet bei Nox und Rex. Die beiden freuen sich, dass der Planet jetzt nicht mehr traurig sein muss.

Als Dank schenkt er Nox und Rex einen wunderschönen, grün leuchtenden Edelstein für die Hosentasche. „Ein perfektes Geschenk für Spun“, denkt Nox. Denn Spun liebt alles, was leuchtet und außerdem trägt er immer eine Latzhose mit vielen Taschen.Nox und Rex 7. Kapitel grüner Edelstein

Nox und Rex winken zum Abschied und machen sich endlich auf den Weg zu Spuns Party am Ende des Universums.

Was wird noch alles passieren auf dem Weg ans Ende des Universums?

Lies in Kapitel 8 wie es weitergeht.

Veröffentlicht unter 7. Kapitel, Nox und Rex | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

5. Wie Nox und Rex im Dreckigen Löffel erst in eine Schlägerei geraten und dann jemanden finden, der etwas weiß

Nox und Rex sehen sich an, bedanken sich bei Boss und ziehen los. Die Nacht verbringen sie in der einzigen Bar auf dem Planeten. Sie heißt „Zum dreckigen Löffel“.

Nox und Rex: Bar "Zum dreckigen Löffel"
In der Bar ist allerlei fremdes Volk: Frogs vom feucht-warmen Froschplaneten, Stalaktis vom durchlöcherten Höhlenplaneten und wütende Furrors vom glühenden Lavaplaneten, der fast so heiß ist wie die Sonne.

Doof, die Furrors sitzen direkt neben den eisigen Kristallos vom Gletscherplaneten, so dass der ganze Boden mit Schmelzwasser bedeckt ist.

Und dann sind da noch klitzekleine Änts vom wuseligen Ameisenplaneten. Seit dort ein Raumschiff mit Ameisenbären gelandet ist, fliehen die Änts in andere Galaxien. Dort werden sie oft versehentlich von den Bewohnern zertreten. Sie sind einfach so klein. Zum Glück gibt es viele von ihnen.

Der Barmann ist ein entlaufener Sträfling vom Planeten Krick. Er ähnelt einem Kraken und hat 8 Arme. Damit kann er gleichzeitig Bier ausschenken, kassieren und Streithähne rauswerfen. Das ist oft nötig im dreckigen Löffel.

Nox und Rex gehen vorsichtig (wegen der Änts) durch die Bar und setzen sich neben die Kristallos. Da bleibt das Bier wenigstens kalt, auch wenn die Füße nass werden. Neben den Furrors kann man nur Tee trinken.

Nox nutzt die Gelegenheit und fragt die Kristallos nach dem verlorenen Mond des traurigen, grünen Planeten. Der Kristallo neben ihm wirft ihm einen eisigen Blick zu. Das ist nicht unfreundlich gemeint. Kristallos können nicht anders kucken. Er überlegt und sagt schließlich kühl: „Nichts gehört, nichts gesehen.“ Kristallos mischen sich nicht gern ein.

Aber einer von den Furrors scheint etwas zu wissen: „Ich habe gehört, dass die Stalaktis die Löcher in ihrem Planeten stopfen. Dafür nehmen sie alles, was sie kriegen können. Auch herrenlose Monde“, sagt er und wirft einen bösen Blick zu den Stalaktis am Nebentisch.Nox und Rex Kapitel 5
Die haben das gehört und fühlen sich provoziert. „Das nimmst du sofort zurück, du hässliche Bratwurst!“, schreit einer der Stalaktis. Die Furrors springen auf. Sie haben ein hitziges Temperament und gehen keinem Streit aus dem Weg.
Die Stalaktis sind aber auch nicht aus Pappe. Mit ihren steinernen Fäusten fangen sie an Tische und Stühle zu zertrümmern.

Die Kristallos reiben sich die eisigen Hände und freuen sich auf den Kampf. Die Frogs nutzen die Gelegenheit und verspeisen schnell ein paar Änts. Das ist eigentlich streng verboten im Dreckigen Löffel, aber im Moment achtet keiner darauf. Dann bringen sie sich schnell in Sicherheit.

Nox und Rex gucken sich an und verschwinden schnell hinter der Theke. Im Dreckigen Löffel geht es jetzt richtig zur Sache. Stühle und Tische fliegen.

Die Furrors schreien und werfen mit Feuerbällen. Die Kristallos brüllen und lassen alles gefrieren, was sie anfassen. Die Stalaktis zermalmen, was ihnen in den Weg kommt. Lavaklumpen brennen Löcher in den Boden, Eiszapfen bohren sich in Wände. An Nox Kopf schießt ein Stein vorbei und zertrümmert die Gläser hinter ihm.

Rex knurrt drohend und packt einen Stalakti, der ihnen zu nahe kommt. Er schüttelt ihn, bis die Kiesel aus ihm herausfallen.

Inzwischen wirft der Barmann mit seinen 8 Armen die schlimmsten Kampfhähne aus der Bar. Der Rest liegt unter und über Trümmern und reibt sich stöhnend die schmerzenden Körperteile. Änts und Frogs sind nicht mehr zu sehen.

Nox schüttelt die Glassplitter aus den Haaren und nimmt sich den Stalakti vor. Der liegt jetzt auf dem Boden. Rex steht mit einem haarigen, großen Fuß auf seiner Brust.
„Was ist nun mit dem Mond des traurigen, grünen Planeten?“, fragt Nox ihn drohend.

Der Stalakti kuckt stur und sagt nichts. Rex fletscht sein mächtiges Gebiss und knurrt laut.
„Ist ja gut, kann sein dass wir einen Mond gefunden haben. Na und? Muss der Planet halt besser auf ihn aufpassen.“, sagt der Stalakti trotzig und spuckt auf den Boden.
Der Barmann verpasst ihm eine Ohrfeige mit einem seiner langen Arme. Spucken kann er gar nicht leiden.

„Wo ist der Mond jetzt?“, will Nox wissen.
Der Stalakti reibt sich die schmerzende Wange: „Auf dem Höhlen-Planeten. Wartet darauf ein großes Loch zu stopfen.“
„Du bringst uns da hin!“, sagt Nox entschlossen zu dem Stalakti.
Rex packt ihn und zerrt ihn nach draußen.

Im 6. Kapitel geht es weiter.

Veröffentlicht unter 5. Kapitel, Nox und Rex | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar