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22. Warum Rex selber putzen muss

Rex sieht Moppi stirnrunzelnd an und deutet auf die Essensreste, die überall herumliegen. Moppi ist aber immer noch beleidigt und macht sich schnell auf den Weg zurück in seine Luke. Aber damit hat Rex gerechnet und versperrt ihm mit einem Satz den Weg. Moppi ist aber auch nicht dumm und kneift ihn kräftig in den Zeh. Rex jault auf und hebt den Fuß. Moppi flitzt schnell hinter seine Luke.

Nox kichert ein bisschen und wirft Rex einen Lappen zu. „Selber schuld, alter Freund. Entschuldige dich bei Moppi oder putze selbst.“

Rex knurrt, schnappt sich den Lappen und macht sich selbst ans Werk. Als er an Moppis Luke vorbeikommt, knurrt er so furchterregend laut, dass selbst Nox zusammenzuckt.
Kapitel 22, Nox und Rex. Rex ist sauer auf Moppi.

Nox seufzt. Das kann ja heiter werden, wenn alle beleidigt sind vom Bordcomputer über den Putzroboter bis hin zu Rex… „Ist der unappetitliche Kerl endlich weg?“, schaltet sich der Bordcomputer wieder ein. „Das ist kein Umgang für dich, mein Junge!“
„Ist ja gut.“, antwortet Nox, „Verrate uns lieber, wie wir in die Unterwasserstadt reinkommen“.
„Ich habe keine Informationen dafür parat. Es hat etwas mit den Wasserfällen zu tun. Ich muss einen universellen Abgleich machen. Das dauert ein Minütchen, mein Junge. Hast du denn schon etwas gegessen?“
„Ja, doch. Kümmere dich jetzt bitte um den Eingang zur Unterwasserstadt!“, sagt Nox genervt und schnappt sich ein Comic. Er will ein bisschen schmökern, während der Computer arbeitet.

Der Computer meldet sich aber schon nach einer Minute wieder zu Wort: „Ich habe da etwas gefunden, das könnte euch helfen.“
„Schieß los!“, sagt Nox und ist ganz Ohr.
Auch Rex lässt den Lappen fallen und kommt zum Computer.
„Einer der Wasserfälle könnte eine eingebaute Röhre haben, in der man bequem in die Unterwasserstadt rutschen kann.“
„Bequem?“, fragt Nox zweifelnd, „Die Wasserfälle sind gut 1000 Meter hoch“.
„Es gibt da so ein System mit warmer Luft, die in der Röhre aufsteigt und den Fall bremst. Sodass man eben bequem in die Unterwasserstadt gleitet“, erläutert der Computer.
„Und wie kommen wir in der Unterwasserstadt zurecht? Wir haben ja keine Kiemen.“
„Da nehmt ihr euch ein paar von den guten Guppys mit. Die steckt ihr euch in die Nasenlöcher. Dann fühlt ihr euch so wohl wie die Fische im Wasser.“

„Haben wir gute Guppys?“, fragt Nox in Richtung Rex, da mischt sich schon wieder der Computer ein: „Laut letzter Inventur müsste noch ein Schwarm vorrätig sein, mein Junge“.
Rex kuckt schon die Schränke durch und findet tatsächlich noch ein Reiseaquarium mit guten Guppys.

Weiter geht’s im 23. Kapitel.

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