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4. Wie der Milan mit einem Meteoriten zusammen stößt und dann in die Werkstatt muss

Nox und Rex: Planet LunatikDer Planet heißt Lunatik. Er hat ziemlich viel Gravitation. Und unzählige Monde, die unterschiedlich schnell um den Planeten kreisen. Dazu noch jede Menge Meteoriten und Müll. Also kaputte Satelliten, alte Raumschiffe und anderes Metall. Das schwebt dann im All und wird von Planeten angezogen. Auch um die Erde kreist jede Menge Müll.

Der Computer weist die beiden darauf hin, dass Lunatik sie stark anziehen wird. Sie müssen also in der Umlaufbahn anfangen zu bremsen und gleichzeitig Monden, Meteoriten und Müll ausweichen.

Nox kuckt zu Rex. Rex nickt. Los geht’s. Der Milan schießt in Richtung links von der Sonne. Nach einer Weile dringen sie in die Umlaufbahn des Planeten ein. Rex tritt auf die Bremse. Da gibt es einen lauten Knall und der Milan wird davon geschleudert. Sie haben eine Meteoriten übersehen!

Der Milan taumelt durchs All. Nox und Rex purzeln durch das Raumschiff. Rex robbt zum Steuer und kann den Milan endlich abbremsen. Nox kriecht unter den Instrumenten hervor, wo er hingeschleudert wurde. Er reibt sich die Stelle am Kopf, wo er gegen die Wand geprallt ist. Die Beule kann er jetzt schon fühlen.

Rex streicht sich sein gesträubtes Fell wieder glatt. Die Instrumente piepsen und blinken. Es ist ein Höllenlärm im Milan.

Überall liegen heruntergefallene Dinge herum. Das hat auch Moppi gemerkt und schießt mit Blaulicht aus seiner Luke. Moppi ist der kleine Saugroboter, der im Milan den Boden sauber hält. Rex kann gerade noch eine Hundefutterdose retten, für einige von Nox Comics kommt aber jede Hilfe zu spät.

Schnell kehrt Moppi wieder an seinen Platz zurück. Dort zerlegt er blitzschnell seine Beute in Atome und presst sie in den Müllbehälter. Danach geht er zufrieden und mit grünem Blinken in den Ruhe-Modus. Nox und Rex kucken sich hilflos an und zucken mit den Schultern. Da kann man nichts mehr machen.
Nox und Rex Kapitel 4 Moppi

Nox schaltet am Computer den Alarm aus und fragt nach den Schäden. Es ist nicht so schlimm wie gedacht, aber ein Triebwerk ist ausgefallen. Der Milan muss in die Werkstatt. Nox sieht Rex an und sagt: „Kann man nicht ändern!“

Rex befragt den Computer nach dem nächsten Planeten mit Werkstatt. Mit dem ausgefallenen Triebwerk ist der eine halbe Tagesreise entfernt. Rex lässt Ohren und Schwanz hängen. Nox zuckt mit den Schultern: „Es hilft nichts, wir müssen den Milan reparieren lassen. Also los!“ Rex setzt sich ans Steuer und nimmt Kurs auf den Planeten mit Werkstatt. Der Milan setzt sich langsam in Bewegung.

Nox stellt auf Autopilot und nimmt sich ein Comic. Rex macht sich die letzte Dose Hundefutter auf und isst ganz langsam. Der Tag ist ja noch lang.

Als sie endlich auf dem Planeten ankommen, wird es schon dunkel. Die Werkstatt will gerade schließen. Dort treffen sie einen Morinschu namens Boss. Nox und Rex sind froh, denn unter Morinschus hilft man sich immer.

Boss ist klein und wendig mit kurzem blauen Fell, nicht so ein Riese wie Rex. Im Gegensatz zu Rex läuft er auf 4 Beinen. Rex steigt aus und läuft auf Boss zu. Der hat die Ohren gespitzt. Die beiden beschnüffeln sich nach Morinschu-Art. Nox wartet gespannt ab.

Boss schüttelt erst den Kopf und knurrt ein bisschen. Rex bellt und winselt und wedelt mit dem Schwanz. Er hüpft um Boss herum und tippt ihn mit seiner Pfote an.Boss gibt endlich nach und winkt den Milan in die Werkstatt.

Nox steuert den Milan in die Halle und steigt aus. Boss rennt schon um das Raumschiff herum. Manchmal bleibt er stehen, steckt seine Nase in eine Öffnung oder ein Loch und winselt laut. Er sieht sich die Triebwerke an und die Beulen im Blech.

Dann kehrt er zu Nox und Rex zurück und sagt auf intergalaktisch: „Das eine Triebwerk muss komplett ausgetauscht werden. Ein paar Sicherungen sind durchgebrannt. Die müssen erneuert werden. Die Beulen schaden nicht. Sucht euch ein Bett für die Nacht. Morgen Mittag ist die Kiste fertig.“

Im 5. Kapitel geht es weiter.

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