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2. Warum der grüne Planet so traurig ist

Nox und Rex - Foto mit SpunJetzt sind sie auf dem Weg zum Ende des Universums. Dort soll die Party von Spun stattfinden. Spun ist ein zwei Meter großer Kampfhase und er hat in zwei Tagen Geburtstag. Ein Geschenk haben die beiden noch nicht. Aber auf dem Weg zum Ende des Universums liegen noch viele Planeten. Nox hofft, dass er dort noch etwas für Spun findet.

Auf einmal knurrt Rex warnend. Nox kuckt zu ihm rüber. Rex deutet ins All. Nox kneift die Augen zusammen. Mit dem Computer vergrößert er die Stelle, auf die Rex deutet. Rex hat verdammt gute Augen. Eigentlich ungewöhnlich für einen Morinschu. Die haben zwar gute Nasen und gute Ohren, aber die Augen sind Durchschnitt. Aber Rex ist ja auch ein toller Kerl. Das gleiche denkt Rex von Nox. Freunde eben.

Auf dem Monitor erkennt Nox einen grünen Planeten. Er vergrößert ihn noch mehr. Der Planet sieht irgendwie traurig aus. Grün und traurig. Nox vergrößert ihn noch mehr. Der Planet weint! Er heult Rotz und Wasser. Nox und Rex sehen sich an. Nox nickt. Rex nimmt direkten Kurs auf den traurigen Planeten. Als Reisedauer berechnet er 10 Minuten mit Super Warp. Rex schiebt den Hebel von Reisen auf Warp, dann auf Mega Warp und dann auf Super Warp.

Der Milan schießt los. Nox und Rex werden in die Sitze gedrückt. Die Sterne rasen vorbei. Der Planet kommt näher. Er scheint sich gerade die Nase zu putzen.

Rex stoppt den Milan kurz vor der Nase des Planeten. Höflich warten sie bis der sich die Nase fertig geputzt hat. Der Planet schnieft nochmals laut und sagt dann „Hallo“ auf Intergalaktisch. Das ist die Sprache, die im gesamten All verstanden wird. Nox grüßt freundlich zurück. Rex winselt leise. Er kann sehr einfühlsam sein.

Nox fragt den Planeten, warum er so traurig ist. Der Planet schluchzt auf und sagt: „Ich habe meinen Mond verloren“. Rex bellt erschrocken auf. Er weiß, was das für einen Planeten bedeutet. Nox fragt auch gleich: „Dann hast du keine Gezeiten mehr? Und kein Licht am Nachthimmel?“

Der Planet nickt traurig. Die Tränen fangen schon wieder an zu fließen.

Nox und Rex - Der traurige grüne Mond

„Wie ist das denn passiert?“, will Nox wissen.

„Ich wurde im Schlaf von einem Meteoriten getroffen. Dann bin ich ins Schlingern geraten und habe aus Versehen meinen Mond weggeschleudert.“, antwortet der traurige, grüne Planet.

Rex winselt entsetzt, dann bellt er laut. Der Planet zuckt zusammen. Er ist nicht an Morinschus gewöhnt. Nox nickt. Er hat Rex verstanden.

„Sollen wir dir helfen deinen Mond wieder zu finden?“, fragt Nox. Der Planet macht große Augen: „Das würdet ihr für mich tun?“ „Klar. In welche Richtung ist der Mond denn geflogen?“ „In Richtung Sonne.“ „Oh!“, sagt Nox und Rex knurrt. Sonne ist nicht gut. Kommt der Mond ihr zu nahe, verbrennt er wie ein Stück Papier.

Nox und Rex Kapitel2 Sonne

„Okay, dann wollen wir mal schnell los.“, sagt Nox und verabschiedet sich von dem traurigen Planeten. Der sieht nicht mehr ganz so traurig aus. Aber immer noch recht grün.

Rex berechnet den Kurs in Richtung Sonne und gibt Gas. Nox schaltet den Weitwinkel-Sucher ein. Damit sehen sie alle Dinge zwischen hier und der Sonne. Und alles links und rechts und über und unter der Sonne.

Nox aktiviert den Mond-Filter. Auf dem Monitor fängt es an zu blinken.
Nox kuckt genauer und befragt den Computer. Der kann Planeten mit ihren Monden bestimmen. Es gibt unendlich viele Planeten da draußen. Fast alle haben Monde. Manche mehrere.
Ein einzelner Mond ist aber nirgends zu sehen.

Nox und Rex Kapitel2Suche

Im 3. Kapitel geht es weiter.

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